Restaurierung der Potsdamer Garnisonkirche

Die Garnisonkirche Potsdam war ein wichtiges Symbol Preußens. Sie gehörte zum Gesicht der Stadt Potsdam. Der 90 Meter hohe Kirchturm galt als das unübersehbare Wahrzeichen der Stadt. Nun kann im Oktober 2017 der Aufbau durch unsere Baufirma beginnen. Die Weichen sind gestellt, wir haben uns umfassend vorbereitet.

Mit dem Kirchturm geht es los

Durch den Beauftragten der Bundesregierung im Bereich Kultur und Medien wurde im Jahre 2013 die Kirche als Kulturdenkmal mit nationaler Bedeutung eingestuft. Bereits damals verfolgte unsere Baufirma das Geschehen, denn historische Gebäude und das Erbe vergangener Epochen liegen uns am Herzen. In unserer langen Betriebsgeschichte haben wir bereits unzählige Gebäude restauriert und zahlreiche Bauwerke nach historischen Vorbildern neu errichtet. In den vergangenen Jahren wurden von verschiedenen staatlichen Stellen Fördermittel und Kredite für das Potsdamer Wahrzeichen in Aussicht gestellt und gewährt. Jetzt bestätigte der Bund im Januar 2017 seine Mittel für die Kirche und der Baubeginn ist für den Herbst 2017 geplant. Nach Jahren des Hoffens erhielten wir den Auftrag und stecken nun in den Vorbereitungen. Die richtige Gebäudeversicherung (gebaeudeversicherung.tips) muss bei der Fertigstellung gewählt werden, mit unseren Erfahrungen beraten wir die Bauherren umfassend.

Lange Mühen belohnt

Viele Jahre galt die verschwundene Kirche als Relikt des militaristischen preußischen Staates. Sie war in den letzten Kriegstagen 1945 zerstört worden, ein Schicksal, das viele Gebäude betraf. Nach dem Krieg wäre es zwar möglich gewesen, sie aus den Ruinen neu zu erbauen, aber die DDR-Oberen beseitigten sie. Die Sprengung 1968 war sogar in den DDR-Gremien umstritten, der Beschluss fiel mit vielen Gegenstimmen. Nach der politischen Wende 1989/90 mehrten sich die Rufe, das Gotteshaus wieder zu errichten. Wir hielten das damals schon für möglich, meinten aber, dass es schwierig wird. Mut gab uns und vielen anderen, die die Kirche wieder im Stadtbild sehen wollten, der Neubau der berühmten Frauenkirche in Dresden. Wieso sollte solch ein Akt nicht in Potsdam gelingen? Eine Spendensammlung begann. 2005 erhielt die Stiftung Preußisches Kulturerbe Spendengelder in Höhe von mehr als 6 Millionen Euro. Ein guter Grundstein, der auch für die erste Zeit eine gute Gebäudeversicherung für die Garnisonkirche ermöglichen wird. Im Januar 2004 war bereits der sogenannte “Ruf aus Potsdam” unterzeichnet worden, mit dem sich namhafte Persönlichkeiten für den Wiederaufbau stark machten. Im Jahre 2008 kam es zur Stiftungsgründung, seit 2011 ist die Pfarrstelle wieder besetzt. Das ist das richtige Zeichen, das noch für den Wiederaufbau gefehlt hat. Im Juli 2013 erhielt die Stiftung Garnisonkirche die Bauerlaubnis für den Turm. Mit diesem beginnen wir als beauftrage Baufirma nun im 500. Jahr der Reformation und sind sehr stolz, diesen Auftrag erhalten zu haben.

Kirche Restaurierung

Orientierung an ähnlichen Objekten

Die neue Kirche kann und darf kein seelenloser Nachbau werden. Für uns ist es deshalb ganz wichtig, die alten Bilder und Beschreibungen zu studieren. Selbst das Nachschauen in den historischen Akten der Gebäudeversicherung bringt die eine oder andere Erkenntnis. Leider kennt niemand aus unserer Firma die historische Gestalt der Kirche. Es gibt aber tatsächlich noch einige Bauten, die Ähnlichkeiten zu ihr zeigen und noch stehen. Diese besichtigen wir natürlich, um Flair und Fluidum der Epoche einzufangen. Der Architekt Philipp Gerlach hat die Kirche im 18. Jahrhundert im Auftrag des Soldatenkönigs entworfen. Der Turm zeigt große Ähnlichkeiten zu dem der Berliner Parochialkirche. Diese haben wir mit unserem Team ausführlich besichtigt, um etwas vom “Geist des Ortes” und der Zeit einzufangen. Dort wurde erst 2016 die Turmspitze mit dem berühmten Glockenspiel hergestellt. Das Glockenspiel der Potsdamer Garnisonkirche ist bereits wieder vorhanden und wartet nur darauf, auf den neuen Turm zu kommen. Es wird in die Gebäudeversicherung integriert sein. Unsere Firma freut sich nun auf den Baubeginn und eine gute Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußisches Kulturerbe.

Preussisches Kulturerbe

Die Stiftung Preussisches Kulturerbe hat sich als Projekt angelegt, dass die Garnisonkirche den dazugehörigen Turm wieder errichtet bekommen sollte. Das historische Bauwerk hat eine lange Geschichte durchlebt und gehört, wie der Name der Stiftung bereits verrät, zum Weltkulturerbe. Der Turm wurde im Laufe des 2. Weltkrieges zerstört und seither herrscht die Idee, dass dieser wieder aufgebaut wird. Bis 2005 wurde für den Wiederaufbau gesammelt und es kamen Spenden von fast 7 Millionen Euro zusammen. Wie auch Berichte in der regionalen Zeitung, der Märkischen Allgemeinen Zeitung, zeigen ist den Einwohner von Potsdam der Wiederaufbau eines ihrer Wahrzeichen der Geschichte sehr wichtig.

Garnisonkirche