Geschichte der Garnisonkirche

Eine beachtliche und lange Geschichte begleitet die Garnisonkirche. Das Turmbauwerk wurde bereits im Jahr 1735 fertiggestellt und zierte das Zentrum der Stadt Potsdam. Sie galt als evangelische Kirche und besaß einen Turm mit einer Höhe on 90 Metern. Friedrich Wilhelm I. war der Befehlshaber des historischen Bauwerks und Friedrich der Große wurde 1786 in der Kirche beigesetzt. Die Kirche wurde bei einem Luftangriff am 16. April 1945 von einer der Alliierten-Bomben getroffen. Sowohl das Innere des Kirchenschiffs, als auch des Turm sind ausgebrannt. Gegen den Willen der Bevölkerung wurde der Turm 1968 gesprengt und der Vorgang mit ideologischen Gründen bekräftigt. Die Sprengung war bereits in den Maßnahmen des Wiederaufbaus der Kirche. An Stelle des Turms wurde 3 Jahre später ein Rechenzentrum errichtet. Dieses Bauwerk begleitet eine lange und wertvolle deutsche Geschichte. Aus diesem Grund wurde sie im Jahr 2013 zu einem bedeutenden Kulturdenkmal Deutschlands erklärt und auch die Förderung des Wiederaufbaus wurde von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Aussicht gestellt. Als Preussisches Kulturerbe hat die Kirche nun so viel Aufmerksamkeit erlangt, dass der Neubau der Kirche im Januar 2017 beschlossen wurde. Bereits im Jahr 2017 soll der Bau beginnen – geplant ist ein Baubeginn im Oktober.