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Die Rundbriefe der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Die Satzung der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Berichte aus der Presse Die wechselhafte Geschichte der Garnisonkirche in Potsdam Die Einweihung des Glockenspiels in Iserlohn Über den Turm der Garnisonkirche. Informationen über das Glockenspiel der Garnisonkirche DieTraditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel Melodien des Potsdamer Glockenspiels als MP3 Datei zum Downloaden

 
Rundbriefe
Stiftung Preussisches Kulturerbe
vorm. Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
Gemälde der Garnisonkirche von Gerhard Reindel
Bonn im
Dezember 2000

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Große Freude!

Wir haben allen Grund zur Dankbarkeit. Die Dinge entwickeln sich in Potsdam weiter positiv, und unsere Spendensammlung für den Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche machte durch Ihrer aller Gaben sowie durch die überaus großzügige Spende von Herrn Prof. Dr. h.c. Werner Otto (Otto-Versand) von drei Millionen DM einen entscheidenden Schritt voran. So stehen heute für den Bau ca 7,7 Mio DM zur Verfügung, und damit rückt die Realisierbarkeit unser aller Vorhaben in die Nähe. Doch der Reihe nach:


• Potsdam-Information -1. Der Beigeordnete für Bauen und Wohnen, Michael Stojan,

hatte uns im Mai gebeten, für den Turmbau einen Stufenplan vorzulegen, aus dem ersichtlich ist, was bei welchem Kontostand verwirklicht werden kann (siehe Juni-Rundbrief).Nach intensiver Kostenermittlung mit Bauplanern und Hand-werksbetrieben lag das Ergebnis vor, das wir Herrn Stojan im September übergaben. Daraus stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Kostenpakete vor:


• Erste Baustufe -a.Rohbau des Turmes in Stahlbetonskelett mit Dach, vorbereitet für die Aufnahme einer zu verputzenden Vorsatzschale aus Mauerwerk 4.840.000 DM b. Historische Fassade

- Putzteile ca. 800.000 DM

- Werksteine (Einbau im 1. Arbeitsgang) ca. 4.600.000 DM

- Bildhauerstücke (Einbau im 1. Arbeitsgang) ca. 2.134.000 DM

Summe b.

7.534.000 DMc. Umbau Glockenspiel und Uhren
300.000 DMd. Wetterfahne
250.000 DMSumme a.-d.
12.924.000 DM- Bauergänzungsstufe -
Bildhauerstücke (Einbau nachträglich möglich)
ca.
2.620.000 DM- Innenausbau Erdgeschoss -
Kapellenausbau
750.000 DM- Innenausbau Obergeschosse
Für Dauerausstellung und Verwaltung: Noch nicht absehbar
Kosten gesamt
einschließlich 10 % Planungskosten für Baugenehmigung, Ausführungspläne, Statik, Ausschreibung, Bauleitung, Anschlüsse.
ca. 20.000.000 DM

Die Zahlen wurden von der Potsdamer Stadtverwaltung geprüft und für plausibel bewertet.
Im Oktober stellten wir Herrn Stojan Überlegungen zur Baudurchführung und späteren Nutzung vor.
Herr Stojan ließ uns wissen, dass der Bebauungsplan für dasGelände der Garnisonkirche im Sommer 2002 fertig sein könnte. Falls sich das bewahrheitete, wäre bereits zum Jahresende 2001 über den Bauantrag zu entscheiden. Ein gutes Datum zum Baubeginn wäre aus unserer Sicht der 14. April 2002. Hoffen wir gemeinsam, dass sich die Dinge weiter gut entwickeln und dieses Datum Wirklichkeit wird.

Oberbürgermeister Platzeck,
der Sie sehr herzlich grüßen lässt, verfolgt die weiteren Abläufe mit Ruhe. Für ihn ist die Haltung der Kirchen wichtig.Auch hier gibt es endlich Bewegung:
2. Die Haltung der Kirchen erfragten wir zum September erneut. Beiden christlichen Konfessionen ist von uns für die Turmkapelle vorgeschlagen worden, theologische Verantwortung zu übernehmen. Wer unter „Lobe den Herrn“ und „Üb’ immer Treu’ und Redlichkeit“ einen Gottesdienst feiern will, soll das hier tun können. Es ist ein und der selbe Dreieinige Gott. Insofern soll auch der Ökumene ein wenig voran geholfen werden.
Die kath. Kirche ist vorbehaltlos bereit mitzuarbeiten.
Die ev. Kirche
entschied auf ihrer diesjährigen Herbstsynode, an den weiteren Überlegungen zum Vorhaben teilhaben zu wollen und bildete ein Gremium, das der Kirchenleitung die Grundsätze zuarbeiten soll, unter denen auch die ev. Kirche Verantwortung tragen möchte.Dabei spielt immer noch eine Rolle, wie man sich vor „rechtsradikalem Missbrauch“ schützen könne. Ich ließ den zuständigen Kirchenvertreter wissen, dass diese Überlegung aus zwei Gründen nicht stichhaltig ist:
• Es gibt keinen Links- oder Rechtsradikalen, der sich für seine verquasten politischen Vorstellungen auf die christliche Lehre berufen könne. Folglich kämen derlei Vertreter wohl auch nicht in die Kirche, um Gottesdienste zu feiern.
• Die Potsdamer Kirchenvertreter werden sicherlich in der Lage sein, die theologische Schlüsselgewalt, die sie ja ausüben sollen, so zu handhaben, dass jedweder Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Die Ereignisse vom „Tag von Potsdam“ dürften sie wohl hinlänglich sensibilisiert haben.

Wenn unsere Gemeinschaft als Kirchbauverein dieses Bauwerk wieder errichten soll, gelten zwei Bedingungen:
(1) Das Innere wird als Gotteshaus ausschließlich der Verkündigung der Christenlehre gewidmet. Eine wie auch immer geartete Erweiterung der Widmung auf politische Inhalte tragen wir nicht mit.


„Mein Haus ist ein Bethaus“ – wir werden keine politische „Räuberhöhle“ finanzieren.(2) Das Äußere wird originalgetreu rekonstruiert.
Unter diesen beiden Aussagen entsprachen wir 1990 der Bitte des damaligen Oberbürgermeisters, Dr. Horst Gramlich, und setzten unsere Sammlung fort. Für etwas anderes werden wir das Spendengeld nicht verfügbar machen.
Wir sehen nun den Ergebnissen des berufenen Gremiums entgegen. Ich bin optimistisch und werde Ihnen davon berichten.
Wie soll es aber weitergehen, wenn der Turm erst einmal steht? Die Kirchen haben für den Bau und die Unterhaltung des Bauwerkes kein Geld.
Dazu schlugen wir der Stadt die Errichtung einer Stiftung vor. Innenminister Jörg Schönbohm empfahl, dabei an den Soldatenkönig zu erinnern, dessen Regierungsmotto lautete: „So ich nun baue Stadt und Land und mache nicht Christen, ist alles nichts nütze!“ Und darum geht es ja auch heute. Das Institut könnte daher Friedrich-Wilhelm-Stiftung“ heißen.
3. Die Gründung der Friedrich-Wilhelm-Stiftung ist eingeleitet und steht unter einem guten Stern. Eine Stifterin ist bereit, eine erste Einlage von einer halben Million DM zu geben. Die Stiftung wird für Zustiftungen und Spenden offen sein und folgende Aufgaben wahrnehmen:
(1) Förderung kultureller Zwecke (durch Wiederaufbau/Restaurierung und Unterhaltung von Kulturdenkmälern Potsdams) und /oder
(2) Förderung religiöser Zwecke (vor allem der Ökumene der christlichen Konfessionen) und/ oder
(3) Förderung staatspolitischer Zwecke (vor allem der deutschen und der europäischen Einigung, soweit Preußens Rolle bei der Entwicklung von Toleranz, Rechtsstaatlichkeit, sozialem Ausgleich und demokratischem Umgang miteinander dafür deutlich gemacht werden kann) und/oder
(4) Förderung sozialer Zwek-ke (z.B. Stipendien, Preise für Diplomanden/Doktoranden, die sich mit der deutschen und der europäischen Einigung sowie mit kulturgeschichtlichen Themen befassen und dabei die positiven Lehren der preußischen Geschichte einbeziehen).


Der Minimalbedarf der Stiftung liegt bei zwei Millionen DM, wenn nur die Unterhaltung/Erhaltung des Turmes der Garnisonkirche gesichert sein soll. Zur Förderung aller o.a. Zwecke ist ein Stiftungskapital von etwa 50 (+) Millionen DM anzustreben. In wie weit staatliche Förderung einbezogen werden kann, bleibt abzuwarten.Wir meldeten dem Innenminister des Landes Brandenburg, Herrn Jörg Schönbohm, diese Sachverhalte. Er lässt das Nötige dazu prüfen.
4. Innenminister Jörg Schönbohm ist wohl auch der engagierteste politische Förderer unserer Arbeit. Er schrieb Ihnen daher:
„Meine sehr verehrten Damen und Herren, Liebe Freunde unserer Landeshauptstadt Potsdam!
Seit den Anfangstagen 1984 beobachte ich aufmerksam das Tun der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel, die aus dem Fallschirmjägerbataillon 271 unserer Bundeswehr im Rahmen der „besonderen Traditionspflege“ hervorgegangen ist. Die Einweihung des wiederhergestellten ehrwürdigen Geläutes am 17. Juni 1987 in Iserlohn und dann die am 14. April 1991 in Potsdam sind zwei Glanzpunkte in Ihrer Vereinsgeschichte.
Allein dafür ist Ihnen der Dank des Landes Brandenburg gewiss. Sie formulierten zu einer Zeit, als die Wiedervereinigung unseres Vaterlandes in Vergessenheit zu geraten drohte, Ihre Ziele auf die deutsche Einheit hin und machten den Ruf nach „Treu’ und Redlichkeit“ und „Lobe den Herren den mächtigen König der Ehren“ wieder weithin hörbar.
Heute nun klingt es in unserer Landeshauptstadt. Dieses Carillon ist eben nur hier das „Potsdamer Glockenspiel“. Aber das Wesentliche bleibt noch zu tun, es muss wieder in die Höhe, um von dort wie einst weit über das Havelland zu klingen. Seine gute Wirkung entfaltet es schon heute. So hat 1999 der Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende erklärt: „Wir haben das kürzeste Programm, das eine Partei je hatte. Es lautet ‚Üb’ immer Treu’ und Redlichkeit’.“ Das ist ein hoher Anspruch, dem es gerecht zu werden gilt; daran wird gemessen werden.
Ihre Vereinigung erklärte sich 1990 auf Bitten des damaligen Oberbürgermeisters bereit, die 1984 begonnene Spendensammelaktion für den Wiederaufbau der Garnisonkirche fortzusetzen und steht als Kirchbauverein bereit, das Nötige zu tun, damit Potsdam dieses Wahrzeichen, zumindest aber den Turm, wieder erhält. Bis heute trugen Sie ca 7,7 Mio DM zusammen, ohne dass Ihnen dabei offizielle Unterstützung zuteil geworden wäre. Das soll nun anders werden. Die Stadtregierung hat einen klaren Willen bekundet, der auch von der Landesregierung unterstützt wird; gegenwärtig prüfen wir, das Wiederaufbauwerk mit einem Spendenaufruf zu fördern. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass Bund und Land einen Beitrag in die noch zu gründende Stiftung, die später die Arbeit Ihrer Vereinigung vor Ort weiterführen soll, einbringen werden.
Ich erhoffe mir auch bestmöglichen Erfolg für Ihre Bemühungen, mit den beiden christlichen Konfessionen zu festen Vereinbarungen für die Übernahme der theologischen Verantwortung in der ökumenisch zu nutzenden Kapelle zu kommen. Ohne die geistliche Nutzung fehlte dem Turm das transzendente Fundament, das für Ihre Arbeit so unentbehrlich ist.
Meine Damen und Herren, Sie arbeiten im Ehrenamt für eine Aufgabe von nationaler Bedeutung zusammen, die zugleich große internationale Beachtung erregen wird. Ich wünsche Ihnen die dafür nötige Besonnenheit, Kraft und den Durchhaltewillen, den ein solches Vorhaben verlangt. Seien Sie meiner Unterstützung dabei gewiss.
Gleichzeitig bitte ich Sie, die Spendensammlung weiterhin nach Ihren Möglichkeiten kräftig zu unterstützen, die Sache erfordert unser aller Engagement.“
gez. Jörg Schönbohm

5. Die Wiedergewinnung der historischen Mitte kommt auch in drei anderen Bauwerken voran:
(1) Der Lustgarten wird gegenwärtig wieder aufgebaut. Das zerfallene Sportstadion ist bereits weggeräumt und bis zur Bundesgartenschau - BUGA - 2001 hat Potsdam ein „Kleinod“ gewonnen.
(2) Das Fundament des Fortunaportals (Stadtschloss) wird seit dem 08. September 2000 das „Potsdamer Glockenspiel“. Aber das Wesentliche bleibt noch zu tun, es muss wieder in die Höhe, um von dort wie einst weit über das Havelland zu klingen. Seine gute Wirkung entfaltet es schon heute. So hat 1999 der Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende erklärt: „Wir haben das kürzeste Programm, das eine Partei je hatte. Es lautet ‚Üb’ immer Treu’ und Redlichkeit’.“ Das ist ein hoher Anspruch, dem es gerecht zu werden gilt; daran wird gemessen werden.
Ihre Vereinigung erklärte sich 1990 auf Bitten des damaligen Oberbürgermeisters bereit, die 1984 begonnene Spendensammelaktion für den Wiederaufbau der Garnisonkirche fortzusetzen und steht als Kirchbauverein bereit, das Nötige zu tun, damit Potsdam dieses Wahrzeichen, zumindest aber den Turm, wieder erhält. Bis heute trugen Sie ca 7,7 Mio DM zusammen, ohne dass Ihnen dabei offizielle Unterstützung zuteil geworden wäre. Das soll nun anders werden. Die Stadtregierung hat einen klaren Willen bekundet, der auch von der Landesregierung unterstützt wird; gegenwärtig prüfen wir, das Wiederaufbauwerk mit einem Spendenaufruf zu fördern. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass Bund und Land einen Beitrag in die noch zu gründende Stiftung, die später die Arbeit Ihrer Vereinigung vor Ort weiterführen soll, einbringen werden.
Ich erhoffe mir auch bestmöglichen Erfolg für Ihre Bemühungen, mit den beiden christlichen Konfessionen zu festen Vereinbarungen für die Übernahme der theologischen Verantwortung in der ökumenisch zu nutzenden Kapelle zu kommen. Ohne die geistliche Nutzung fehlte dem Turm das transzendente Fundament, das für Ihre Arbeit so unentbehrlich ist.
Meine Damen und Herren, Sie arbeiten im Ehrenamt für eine Aufgabe von nationaler Bedeutung zusammen, die zugleich große internationale Beachtung erregen wird. Ich wünsche Ihnen die dafür nötige Besonnenheit, Kraft und den Durchhaltewillen, den ein solches Vorhaben verlangt. Seien Sie meiner Unterstützung dabei gewiss.
Gleichzeitig bitte ich Sie, die Spendensammlung weiterhin nach Ihren Möglichkeiten kräftig zu unterstützen, die Sache erfordert unser aller Engagement.“
gez. Jörg Schönbohm

5. Die Wiedergewinnung der historischen Mitte kommt auch in drei anderen Bauwerken voran:
(1) Der Lustgarten wird gegenwärtig wieder aufgebaut. Das zerfallene Sportstadion ist bereits weggeräumt und bis zur Bundesgartenschau - BUGA - 2001 hat Potsdam ein „Kleinod“ gewonnen.
(2) Das Fundament des Fortunaportals (Stadtschloss) wird seit dem 08. September 2000 freigelegt und das Portal darauf originalgetreu wiederaufgebaut. Damit ist der Anfang für das Stadtschloss gemacht. Unsere Gemeinschaft nahm am ersten Spatenstich teil und stellte für die Grundsteinlegung 10.000 DM zur Verfügung.
(3) Der Stadtkanal wird wieder ausgegraben. Bis zur BUGA wird ein etwa 200 m langes Stück fertiggestellt sein.
Der Turm der Garnisonkirche ist ein Teil des Ensembles „Historische Mitte“. Er ist unverzichtbar, wenn dieser Stadtteil wiedergewonnen werden soll. Dafür arbeiten wir, so lange dieser ehrenamtliche Dienst für die Stadt Potsdam gewünscht wird.
Sie alle helfen dabei mit. Auf diesem Wege abermals unseren aufrichtigen Dank dafür!
6. Viele private Spenderinitiativen brachten großen Erfolg. So stellten einige unserer ständigen Geber ihren Ehrentag in den Dienst unserer großen Sache und halfen ihr damit in weiten Sprüngen voran.
Hervorgehoben werden muss die Aktion von GenMaj a.D. Dr. Eberhard Wagemannn, der mit einem unglaublichen persönlichen Einsatz in seinem Bekanntenkreis und in verschiedenen Verbänden unserer ehemaligen Soldaten annähernd 100.000 DM an Spenden und Vermächtnissen einwarb. Ihm und allen, die so verfuhren dankte ich im Namen unserer Gemeinschaft sehr herzlich. Solches Tun macht uns immer wieder viel Mut, auf dem Potsdam zugesagten Weg fortzufahren. Es ist ja nun ein echter Langstreckenlauf geworden!
7. Buchempfehlungen
(1) „Preußen – Geschichte eines Mythos“, Julis H. Schoeps (Hrsg.), 232 Seiten, 243 Abbildungen, be.bra Verlag, DM 59,90 - ISBN 3-89809-003-5
Alle gegensätzlichen Auffassungen Preußens, die Vielzahl der unverwechselbaren Persönlichkeiten, Feldzüge und Kriege begründen einen Mythos, der bis heute ungebrochen ist.
Anlässlich des 300. Jahrestages der Krönung König Friedrich I. setzen sich namhafte Historiker in diesem Buch mit den prägenden Aspekten preußischer Geschichte auseinander.


(2) „Geist und Haltung des deutschen Soldaten im Wandel der Gesellschaft“ von Dr. Werner Hartmann, C.A. Starke Verlag, ISBN 3-7980-0560-5
Armee als Spiegelbild der Nation und in der Tragik zweier Weltkriege vom Kaiserheer zur Bundeswehr.
Es ist eben nicht so, dass Soldaten Krieg bedeuten, sondern dass der Soldat sein Leben für das Überleben seines Volkes in die Waagschale zu werfen geschworen hat. Wenn er kämpfen musste, tat er das auf Geheiß der versagenden Politik.
(Das ist heute auf dem Balkan nicht anders! Anm. d.Red.)
8. Unter’m Glockenspiel
Merken Sie bitte für Sonntag, den 02. September 2001 vor:


8. Prof.-Otto-Becker-Gedächtniskonzert
Es konzertieren wieder Potsdamer Künstler am Glockenspiel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Bleibt uns nur, Ihnen allen einen
Gesegneten Adventund recht
Frohe Weihnachten
zu wünschen. Unser gnädiger Herrgott gebe Ihnen nur das auf, was Sie getrost zu tragen vermögen.
Für das neue Jahr möge Ihnen gutes Geleit gegeben werden.
Unser aller Tun begleite auch künftig:


Gib, dass ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret;
wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.
Gib, dass ichs tue bald, zu der Zeit da ichs soll,
und wenn ichs tu, so gib, dass es gerate wohl!
Gott befohlen für heute; ich grüße Sie in preußischer Verbundenheit und bleibe stets


Ihr ergebener und dankbarer
Max Klaar
Oberstleutnant a.D.


 

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