Meine sehr verehrten Damen und Herren!
Große Freude!
Wir haben allen Grund zur Dankbarkeit. Die Dinge entwickeln
sich in Potsdam weiter positiv, und unsere Spendensammlung
für den Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche
machte durch Ihrer aller Gaben sowie durch die überaus
großzügige Spende von Herrn Prof. Dr. h.c. Werner
Otto (Otto-Versand) von drei Millionen DM einen entscheidenden
Schritt voran. So stehen heute für den Bau ca 7,7 Mio
DM zur Verfügung, und damit rückt die Realisierbarkeit
unser aller Vorhaben in die Nähe. Doch der Reihe nach:
• Potsdam-Information -1. Der Beigeordnete
für Bauen und Wohnen, Michael Stojan,
hatte uns im Mai gebeten, für den Turmbau einen Stufenplan
vorzulegen, aus dem ersichtlich ist, was bei welchem Kontostand
verwirklicht werden kann (siehe Juni-Rundbrief).Nach intensiver
Kostenermittlung mit Bauplanern und Hand-werksbetrieben
lag das Ergebnis vor, das wir Herrn Stojan im September
übergaben. Daraus stellen wir Ihnen hier die wichtigsten
Kostenpakete vor:
• Erste Baustufe -a.Rohbau des Turmes in Stahlbetonskelett
mit Dach, vorbereitet für die Aufnahme einer zu verputzenden
Vorsatzschale aus Mauerwerk 4.840.000 DM b. Historische
Fassade
- Putzteile ca. 800.000 DM
- Werksteine (Einbau im 1. Arbeitsgang) ca. 4.600.000 DM
- Bildhauerstücke (Einbau im 1. Arbeitsgang) ca. 2.134.000
DM
Summe b.
7.534.000 DMc. Umbau Glockenspiel und Uhren
300.000 DMd. Wetterfahne
250.000 DMSumme a.-d.
12.924.000 DM- Bauergänzungsstufe -
Bildhauerstücke (Einbau nachträglich möglich)
ca.
2.620.000 DM- Innenausbau Erdgeschoss -
Kapellenausbau
750.000 DM- Innenausbau Obergeschosse
Für Dauerausstellung und Verwaltung: Noch nicht absehbar
Kosten gesamt
einschließlich 10 % Planungskosten für Baugenehmigung,
Ausführungspläne, Statik, Ausschreibung, Bauleitung,
Anschlüsse.
ca. 20.000.000 DM
Die Zahlen wurden von der Potsdamer Stadtverwaltung geprüft
und für plausibel bewertet.
Im Oktober stellten wir Herrn Stojan Überlegungen zur
Baudurchführung und späteren Nutzung vor.
Herr Stojan ließ uns wissen, dass der Bebauungsplan
für dasGelände der Garnisonkirche im Sommer 2002
fertig sein könnte. Falls sich das bewahrheitete, wäre
bereits zum Jahresende 2001 über den Bauantrag zu entscheiden.
Ein gutes Datum zum Baubeginn wäre aus unserer Sicht
der 14. April 2002. Hoffen wir gemeinsam, dass sich die
Dinge weiter gut entwickeln und dieses Datum Wirklichkeit
wird.
Oberbürgermeister Platzeck,
der Sie sehr herzlich grüßen lässt, verfolgt
die weiteren Abläufe mit Ruhe. Für ihn ist die
Haltung der Kirchen wichtig.Auch hier gibt es endlich Bewegung:
2. Die Haltung der Kirchen erfragten wir zum September erneut.
Beiden christlichen Konfessionen ist von uns für die
Turmkapelle vorgeschlagen worden, theologische Verantwortung
zu übernehmen. Wer unter „Lobe den Herrn“
und „Üb’ immer Treu’ und Redlichkeit“
einen Gottesdienst feiern will, soll das hier tun können.
Es ist ein und der selbe Dreieinige Gott. Insofern soll
auch der Ökumene ein wenig voran geholfen werden.
Die kath. Kirche ist vorbehaltlos bereit mitzuarbeiten.
Die ev. Kirche
entschied auf ihrer diesjährigen Herbstsynode, an den
weiteren Überlegungen zum Vorhaben teilhaben zu wollen
und bildete ein Gremium, das der Kirchenleitung die Grundsätze
zuarbeiten soll, unter denen auch die ev. Kirche Verantwortung
tragen möchte.Dabei spielt immer noch eine Rolle, wie
man sich vor „rechtsradikalem Missbrauch“ schützen
könne. Ich ließ den zuständigen Kirchenvertreter
wissen, dass diese Überlegung aus zwei Gründen
nicht stichhaltig ist:
• Es gibt keinen Links- oder Rechtsradikalen, der
sich für seine verquasten politischen Vorstellungen
auf die christliche Lehre berufen könne. Folglich kämen
derlei Vertreter wohl auch nicht in die Kirche, um Gottesdienste
zu feiern.
• Die Potsdamer Kirchenvertreter werden sicherlich
in der Lage sein, die theologische Schlüsselgewalt,
die sie ja ausüben sollen, so zu handhaben, dass jedweder
Missbrauch ausgeschlossen werden kann. Die Ereignisse vom
„Tag von Potsdam“ dürften sie wohl hinlänglich
sensibilisiert haben.
Wenn unsere Gemeinschaft als Kirchbauverein dieses Bauwerk
wieder errichten soll, gelten zwei Bedingungen:
(1) Das Innere wird als Gotteshaus ausschließlich
der Verkündigung der Christenlehre gewidmet. Eine wie
auch immer geartete Erweiterung der Widmung auf politische
Inhalte tragen wir nicht mit.
„Mein Haus ist ein Bethaus“ – wir werden
keine politische „Räuberhöhle“ finanzieren.(2)
Das Äußere wird originalgetreu rekonstruiert.
Unter diesen beiden Aussagen entsprachen wir 1990 der Bitte
des damaligen Oberbürgermeisters, Dr. Horst Gramlich,
und setzten unsere Sammlung fort. Für etwas anderes
werden wir das Spendengeld nicht verfügbar machen.
Wir sehen nun den Ergebnissen des berufenen Gremiums entgegen.
Ich bin optimistisch und werde Ihnen davon berichten.
Wie soll es aber weitergehen, wenn der Turm erst einmal
steht? Die Kirchen haben für den Bau und die Unterhaltung
des Bauwerkes kein Geld.
Dazu schlugen wir der Stadt die Errichtung einer Stiftung
vor. Innenminister Jörg Schönbohm empfahl, dabei
an den Soldatenkönig zu erinnern, dessen Regierungsmotto
lautete: „So ich nun baue Stadt und Land und mache
nicht Christen, ist alles nichts nütze!“ Und
darum geht es ja auch heute. Das Institut könnte daher
Friedrich-Wilhelm-Stiftung“ heißen.
3. Die Gründung der Friedrich-Wilhelm-Stiftung ist
eingeleitet und steht unter einem guten Stern. Eine Stifterin
ist bereit, eine erste Einlage von einer halben Million
DM zu geben. Die Stiftung wird für Zustiftungen und
Spenden offen sein und folgende Aufgaben wahrnehmen:
(1) Förderung kultureller Zwecke (durch Wiederaufbau/Restaurierung
und Unterhaltung von Kulturdenkmälern Potsdams) und
/oder
(2) Förderung religiöser Zwecke (vor allem der
Ökumene der christlichen Konfessionen) und/ oder
(3) Förderung staatspolitischer Zwecke (vor allem der
deutschen und der europäischen Einigung, soweit Preußens
Rolle bei der Entwicklung von Toleranz, Rechtsstaatlichkeit,
sozialem Ausgleich und demokratischem Umgang miteinander
dafür deutlich gemacht werden kann) und/oder
(4) Förderung sozialer Zwek-ke (z.B. Stipendien, Preise
für Diplomanden/Doktoranden, die sich mit der deutschen
und der europäischen Einigung sowie mit kulturgeschichtlichen
Themen befassen und dabei die positiven Lehren der preußischen
Geschichte einbeziehen).
Der Minimalbedarf der Stiftung liegt bei zwei Millionen
DM, wenn nur die Unterhaltung/Erhaltung des Turmes der Garnisonkirche
gesichert sein soll. Zur Förderung aller o.a. Zwecke
ist ein Stiftungskapital von etwa 50 (+) Millionen DM anzustreben.
In wie weit staatliche Förderung einbezogen werden
kann, bleibt abzuwarten.Wir meldeten dem Innenminister des
Landes Brandenburg, Herrn Jörg Schönbohm, diese
Sachverhalte. Er lässt das Nötige dazu prüfen.
4. Innenminister Jörg Schönbohm ist wohl auch
der engagierteste politische Förderer unserer Arbeit.
Er schrieb Ihnen daher:
„Meine sehr verehrten Damen und Herren, Liebe Freunde
unserer Landeshauptstadt Potsdam!
Seit den Anfangstagen 1984 beobachte ich aufmerksam das
Tun der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel, die
aus dem Fallschirmjägerbataillon 271 unserer Bundeswehr
im Rahmen der „besonderen Traditionspflege“
hervorgegangen ist. Die Einweihung des wiederhergestellten
ehrwürdigen Geläutes am 17. Juni 1987 in Iserlohn
und dann die am 14. April 1991 in Potsdam sind zwei Glanzpunkte
in Ihrer Vereinsgeschichte.
Allein dafür ist Ihnen der Dank des Landes Brandenburg
gewiss. Sie formulierten zu einer Zeit, als die Wiedervereinigung
unseres Vaterlandes in Vergessenheit zu geraten drohte,
Ihre Ziele auf die deutsche Einheit hin und machten den
Ruf nach „Treu’ und Redlichkeit“ und „Lobe
den Herren den mächtigen König der Ehren“
wieder weithin hörbar.
Heute nun klingt es in unserer Landeshauptstadt. Dieses
Carillon ist eben nur hier das „Potsdamer Glockenspiel“.
Aber das Wesentliche bleibt noch zu tun, es muss wieder
in die Höhe, um von dort wie einst weit über das
Havelland zu klingen. Seine gute Wirkung entfaltet es schon
heute. So hat 1999 der Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende erklärt:
„Wir haben das kürzeste Programm, das eine Partei
je hatte. Es lautet ‚Üb’ immer Treu’
und Redlichkeit’.“ Das ist ein hoher Anspruch,
dem es gerecht zu werden gilt; daran wird gemessen werden.
Ihre Vereinigung erklärte sich 1990 auf Bitten des
damaligen Oberbürgermeisters bereit, die 1984 begonnene
Spendensammelaktion für den Wiederaufbau der Garnisonkirche
fortzusetzen und steht als Kirchbauverein bereit, das Nötige
zu tun, damit Potsdam dieses Wahrzeichen, zumindest aber
den Turm, wieder erhält. Bis heute trugen Sie ca 7,7
Mio DM zusammen, ohne dass Ihnen dabei offizielle Unterstützung
zuteil geworden wäre. Das soll nun anders werden. Die
Stadtregierung hat einen klaren Willen bekundet, der auch
von der Landesregierung unterstützt wird; gegenwärtig
prüfen wir, das Wiederaufbauwerk mit einem Spendenaufruf
zu fördern. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass Bund
und Land einen Beitrag in die noch zu gründende Stiftung,
die später die Arbeit Ihrer Vereinigung vor Ort weiterführen
soll, einbringen werden.
Ich erhoffe mir auch bestmöglichen Erfolg für
Ihre Bemühungen, mit den beiden christlichen Konfessionen
zu festen Vereinbarungen für die Übernahme der
theologischen Verantwortung in der ökumenisch zu nutzenden
Kapelle zu kommen. Ohne die geistliche Nutzung fehlte dem
Turm das transzendente Fundament, das für Ihre Arbeit
so unentbehrlich ist.
Meine Damen und Herren, Sie arbeiten im Ehrenamt für
eine Aufgabe von nationaler Bedeutung zusammen, die zugleich
große internationale Beachtung erregen wird. Ich wünsche
Ihnen die dafür nötige Besonnenheit, Kraft und
den Durchhaltewillen, den ein solches Vorhaben verlangt.
Seien Sie meiner Unterstützung dabei gewiss.
Gleichzeitig bitte ich Sie, die Spendensammlung weiterhin
nach Ihren Möglichkeiten kräftig zu unterstützen,
die Sache erfordert unser aller Engagement.“
gez. Jörg Schönbohm
5. Die Wiedergewinnung der historischen Mitte kommt auch
in drei anderen Bauwerken voran:
(1) Der Lustgarten wird gegenwärtig wieder aufgebaut.
Das zerfallene Sportstadion ist bereits weggeräumt
und bis zur Bundesgartenschau - BUGA - 2001 hat Potsdam
ein „Kleinod“ gewonnen.
(2) Das Fundament des Fortunaportals (Stadtschloss) wird
seit dem 08. September 2000 das „Potsdamer Glockenspiel“.
Aber das Wesentliche bleibt noch zu tun, es muss wieder
in die Höhe, um von dort wie einst weit über das
Havelland zu klingen. Seine gute Wirkung entfaltet es schon
heute. So hat 1999 der Potsdamer CDU-Kreisvorsitzende erklärt:
„Wir haben das kürzeste Programm, das eine Partei
je hatte. Es lautet ‚Üb’ immer Treu’
und Redlichkeit’.“ Das ist ein hoher Anspruch,
dem es gerecht zu werden gilt; daran wird gemessen werden.
Ihre Vereinigung erklärte sich 1990 auf Bitten des
damaligen Oberbürgermeisters bereit, die 1984 begonnene
Spendensammelaktion für den Wiederaufbau der Garnisonkirche
fortzusetzen und steht als Kirchbauverein bereit, das Nötige
zu tun, damit Potsdam dieses Wahrzeichen, zumindest aber
den Turm, wieder erhält. Bis heute trugen Sie ca 7,7
Mio DM zusammen, ohne dass Ihnen dabei offizielle Unterstützung
zuteil geworden wäre. Das soll nun anders werden. Die
Stadtregierung hat einen klaren Willen bekundet, der auch
von der Landesregierung unterstützt wird; gegenwärtig
prüfen wir, das Wiederaufbauwerk mit einem Spendenaufruf
zu fördern. Ebenso kann ich mir vorstellen, dass Bund
und Land einen Beitrag in die noch zu gründende Stiftung,
die später die Arbeit Ihrer Vereinigung vor Ort weiterführen
soll, einbringen werden.
Ich erhoffe mir auch bestmöglichen Erfolg für
Ihre Bemühungen, mit den beiden christlichen Konfessionen
zu festen Vereinbarungen für die Übernahme der
theologischen Verantwortung in der ökumenisch zu nutzenden
Kapelle zu kommen. Ohne die geistliche Nutzung fehlte dem
Turm das transzendente Fundament, das für Ihre Arbeit
so unentbehrlich ist.
Meine Damen und Herren, Sie arbeiten im Ehrenamt für
eine Aufgabe von nationaler Bedeutung zusammen, die zugleich
große internationale Beachtung erregen wird. Ich wünsche
Ihnen die dafür nötige Besonnenheit, Kraft und
den Durchhaltewillen, den ein solches Vorhaben verlangt.
Seien Sie meiner Unterstützung dabei gewiss.
Gleichzeitig bitte ich Sie, die Spendensammlung weiterhin
nach Ihren Möglichkeiten kräftig zu unterstützen,
die Sache erfordert unser aller Engagement.“
gez. Jörg Schönbohm
5. Die Wiedergewinnung der historischen Mitte kommt auch
in drei anderen Bauwerken voran:
(1) Der Lustgarten wird gegenwärtig wieder aufgebaut.
Das zerfallene Sportstadion ist bereits weggeräumt
und bis zur Bundesgartenschau - BUGA - 2001 hat Potsdam
ein „Kleinod“ gewonnen.
(2) Das Fundament des Fortunaportals (Stadtschloss) wird
seit dem 08. September 2000 freigelegt und das Portal darauf
originalgetreu wiederaufgebaut. Damit ist der Anfang für
das Stadtschloss gemacht. Unsere Gemeinschaft nahm am ersten
Spatenstich teil und stellte für die Grundsteinlegung
10.000 DM zur Verfügung.
(3) Der Stadtkanal wird wieder ausgegraben. Bis zur BUGA
wird ein etwa 200 m langes Stück fertiggestellt sein.
Der Turm der Garnisonkirche ist ein Teil des Ensembles „Historische
Mitte“. Er ist unverzichtbar, wenn dieser Stadtteil
wiedergewonnen werden soll. Dafür arbeiten wir, so
lange dieser ehrenamtliche Dienst für die Stadt Potsdam
gewünscht wird.
Sie alle helfen dabei mit. Auf diesem Wege abermals unseren
aufrichtigen Dank dafür!
6. Viele private Spenderinitiativen brachten großen
Erfolg. So stellten einige unserer ständigen Geber
ihren Ehrentag in den Dienst unserer großen Sache
und halfen ihr damit in weiten Sprüngen voran.
Hervorgehoben werden muss die Aktion von GenMaj a.D. Dr.
Eberhard Wagemannn, der mit einem unglaublichen persönlichen
Einsatz in seinem Bekanntenkreis und in verschiedenen Verbänden
unserer ehemaligen Soldaten annähernd 100.000 DM an
Spenden und Vermächtnissen einwarb. Ihm und allen,
die so verfuhren dankte ich im Namen unserer Gemeinschaft
sehr herzlich. Solches Tun macht uns immer wieder viel Mut,
auf dem Potsdam zugesagten Weg fortzufahren. Es ist ja nun
ein echter Langstreckenlauf geworden!
7. Buchempfehlungen
(1) „Preußen – Geschichte eines Mythos“,
Julis H. Schoeps (Hrsg.), 232 Seiten, 243 Abbildungen, be.bra
Verlag, DM 59,90 - ISBN 3-89809-003-5
Alle gegensätzlichen Auffassungen Preußens, die
Vielzahl der unverwechselbaren Persönlichkeiten, Feldzüge
und Kriege begründen einen Mythos, der bis heute ungebrochen
ist.
Anlässlich des 300. Jahrestages der Krönung König
Friedrich I. setzen sich namhafte Historiker in diesem Buch
mit den prägenden Aspekten preußischer Geschichte
auseinander.
(2) „Geist und Haltung des deutschen Soldaten im Wandel
der Gesellschaft“ von Dr. Werner Hartmann, C.A. Starke
Verlag, ISBN 3-7980-0560-5
Armee als Spiegelbild der Nation und in der Tragik zweier
Weltkriege vom Kaiserheer zur Bundeswehr.
Es ist eben nicht so, dass Soldaten Krieg bedeuten, sondern
dass der Soldat sein Leben für das Überleben seines
Volkes in die Waagschale zu werfen geschworen hat. Wenn
er kämpfen musste, tat er das auf Geheiß der
versagenden Politik.
(Das ist heute auf dem Balkan nicht anders! Anm. d.Red.)
8. Unter’m Glockenspiel
Merken Sie bitte für Sonntag, den 02. September 2001
vor:
8. Prof.-Otto-Becker-Gedächtniskonzert
Es konzertieren wieder Potsdamer Künstler am Glockenspiel.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Bleibt uns nur, Ihnen allen einen
Gesegneten Adventund recht
Frohe Weihnachten
zu wünschen. Unser gnädiger Herrgott gebe Ihnen
nur das auf, was Sie getrost zu tragen vermögen.
Für das neue Jahr möge Ihnen gutes Geleit gegeben
werden.
Unser aller Tun begleite auch künftig:
Gib, dass ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret;
wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.
Gib, dass ichs tue bald, zu der Zeit da ichs soll,
und wenn ichs tu, so gib, dass es gerate wohl!
Gott befohlen für heute; ich grüße Sie in
preußischer Verbundenheit und bleibe stets
Ihr ergebener und dankbarer
Max Klaar
Oberstleutnant a.D.
.