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Die Rundbriefe der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Die Satzung der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Berichte aus der Presse Die wechselhafte Geschichte der Garnisonkirche in Potsdam Die Einweihung des Glockenspiels in Iserlohn Über den Turm der Garnisonkirche. Informationen über das Glockenspiel der Garnisonkirche DieTraditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel Melodien des Potsdamer Glockenspiels als MP3 Datei zum Downloaden

Rundbriefe
Stiftung Preussisches Kulturerbe
vorm. Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
Gemälde der Garnisonkirche von Gerhard Reindel
Bonn im Juni 1997

 

Sehr verehrte Damen und Herren

Dank des Aufrufes des Potsdamer Oberbürgermeisters Dr. Horst Gramlich stehen wir mit der Sammlung heute bei über 3,3 Mo DM für den Wiederaufbau des Turmes. Ich danke Ihnen auf diesem Wege sehr, sehr herzlich für Ihre großzügigen Gaben.
Auch der Innensenator Berlins, Jörg Schönbohm, schrieb Ihnen dazu:
" Liebe Freunde der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel,
seit 1984 verfolge ich die Bemühungen Ihrer aus unser Bundeswehr hervorgegangenen Vereinigung zur Wiederherstellung zunächst des Potsdamer Glockenspieles und nun zur Wiedererrichtung des Turmes der Garnisonkirche mit großem Interesse und aufrichtiger Sympathie. Ich schließe mich dem Aufruf des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam zur Spendensammlung für diesen Zweck an und bitte Sie auch meinerseits, dieses Vorhaben nach Kräften zu unterstützen.
Der geäußerten Bitte, meinen kürzlich in Berlin vor der Preußischen Gesellschaft gehaltenen Vortrag zur Verfügung zu stellen, komme ich für Ihren Kreis gerne nach und wünsche uns allen viel Erfolg bei der weiteren Werbung für dieses große Vorhaben.

Mit freundlichen Grüssen
gez. Jörg Schönbohm

Berlin, den 06. Juni 1997“

Sind preußische Tugenden noch zeitgemäß? Tugend ist hier das Hauptwort, preußisch die Eigenschaft. Es geht also um die Frage nach der Zeitgemässheit von Tugenden allgemein und um die Frage nach der Zeitgemässheit dessen, was uns die Geschichte an preußischen Tugenden überliefert hat.
Was sind eigentlich Tugenden und was ist unter solchen preußischer Herkunft zu verstehen? Warum beschäftigen wir uns überhaupt mit den Tugendvorstellungen eines untergegangenen Staates?


Lassen Sie mich, bevor ich mich den Fragen im einzelnen stelle, einige Bemerkungen zu dem Staat machen, um den es hier geht:
Madame de Stael sagte 1810: Preußen zeigt ein Doppelgesicht, wie der Januskopf: ein militärisches und ein philosophisches.’
Der Historiker Heinrich von Treitschke stellte 1864 fest: ‚Dieser Staat mit all seinen Sünden hat alles wahrhaft Große getan, was seit dem Westfälischen Frieden im deutschen Staatsleben geschaffen ward, und er ist selber die größte politische Tat.’
In einem Ultimatum der Entente-Mächte in Versailles heißt es 1919: „Die ganze preußische Geschichte ist durch den Geist der Beherrschung, des Angriffs und des Krieges charakterisiert. ,

Meine Damen und Herren, für den Untergang Preußens gibt es erkennbare Ursachen. In seiner aristokratischen Prägung passe er nicht mehr in das Zeitalter der nationalen Einigungsbewegungen, der heraufbrechenden Demokratien und des Pluralismus. Vom Glauben an das Königtum von Gottes Gnaden’ zur Volkssouveränität und zu demokratischen Mehrheitsprinzipien lassen sich nur schwer Brücken schlagen. Infolgedessen wehte der Zeitgeist seither zunehmend aus einer anderen Richtung.
Heute, da der preußische Staat von der Landkarte Europas verschwunden ist, haben wir die Möglichkeit, die klassischen Tugenden dieses Staates ebenso unbefangen wie kritisch zu würdigen:

Als preußische Tugenden gelten unter anderem: Pflichtbewusstsein, Unbestechlichkeit, Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Haltung, Ehre, Ordnungssin, Bildung, religiöse Toleranz, gerechte Justiz.

Dieser - manche sagen - Milltär- und Beamtenstaat konnte durchaus vorzügliche Leistungen aufweisen. Vielleicht ist auch deshalb die Neigung seiner Untertanen zur kritiklosen Unterordnung befördert worden. Auch Gutes kann sich unheilvoll auswirken. Preußen hatte eine leistungsfähige Armee, die sich allerdings im vergangenen Jahrhundert nicht in die Gesellschaft integrierte.
Gleichwohl wirkte sie ihrerseits sich nachhaltig auf das gesellschaftliche Bewusstsein aus. Stand die Armee nach 1806 an der Spitze des Fortschritts, so entwickelte sie sich zum Ende des Jahrhunderts hin stärker zum Militarismus.

Dennoch müssen wir eines ganz klar festhalten-. Preußen hat von allen bedeutsamen europäischen Staaten die wenigsten Kriege geführt.. Es war nicht die zentrale Brutstätte des Millitarismus; dies wäre eine geschichtsferne Legende.
Lassen Sie mich das kurz begründen: An allen zwischen 1701, dem Krönungsjahr Friedrich I., und 1933, dem Ende der Weimarer Republik, geführten Kriegen sind europäische Staaten wie folgt beteiligt gewesen:


Frankreich mit 28%
England mit 23%,
Russ1and mit 21 %,
Preußen mit 8%.

Kein preußischer König kann auch nur von fern - mit Ludwig XIV. oder Napoleon I. verglichen werden. Nicht zufällig schrieb die Londoner Times 1860, dass Preußen sich lieber auf Konferenzen vertreten lasse, als dass es sich danach dränge, auf den Schlachtfeldern des Kontinents zu erscheinen.
Preußen brauchte selbstverständlich - als Land ohne natürliche Grenzen - ein starkes Heer. Dennoch, wir sollten nicht vergessen: auf den preußischen Kanonen stand die Inschrift ‚Utima ratio regis’. der Waffengang ist der letzte Ausweg.
Eigenschaften wie selbstloser Dienst, Gelten durch Leistung, Bescheidenheit, Pflicht vor allem gegenüber dem Staat, Haltung und Ehre, wurden in Preußen geschätzt und hochgehalten.


Preußen war ein sparsamer Staat, die Mark Brandenburg ein armes Land, nicht gesegnet mit den Reichtümern der Natur. Preußen konnte sich nur behaupten, wenn es die Fähigkeiten seiner Bewohner förderte und nutzte, sie zu Fleiß, Sparsamkeit und Bescheidenheit anhielt-, auf dieser Grundlage war der preußische Staat - zu Zeiten des Soldatenkönigs und Friedrichs des Großen - modern. Als er bei Jena und Auerstädt unterging, erneuerte er sich danach aus eigenen Kraft, um wieder an der Spitze des Fortschritts zu marschieren, wie Scharnhorst es nannte.

Maßlosigkeit der Ansprüche und protziges Auftreten wurden in Preußen verabscheut. Wilhelm II. machte hierbei Jedoch eine unrühmliche Ausnahme.
Bis zur Zerstörung des Preußentums durch die nationalsozialistische Ideologie und das Inferno des Zweiten Weltkrieges galten diese Wertmaßstäbe und bestimmten die innere Haltung vieler Menschen.

Mit dem Staat Preußen verband sich die Idee des Dienens, eine Idee, durch die Menschen gebunden und in die Gesellschaft eingebunden werden konnten. Der preußische Staat ist tot aber nicht die Ideen, die ihn trugen. Vielleicht können auch heute Menschen von Idealen gebunden werden, die Preußen kultiviert hat. Ihrem Wesen nach können das nur solche sein, die unabhängig von der damaligen Staatsform und ihren Zeitbedingtheiten Geltung haben.

Allgemein ist unter Tugend eine durch Handeln erworbene Fähigkeit zu verstehen, das sittlich Gute zu tun.

Ethisch zu unterscheiden sind hierbei Verstandestugenden, wie Weisheit und Klugheit, von Willenstugenden, wie Tapferkeit und Mässigung.
Das sittlich Gute’ ist - zumindest in gewisser Weise - abhängig von den zeitbedingten Wertvorstellungen eines Volkes. Dennoch gibt es einen Kern, der Bestand hat. Danach ist das sittlich Gute, dasjenige, was das Glück vermehrt und das Leid mindert; wobei zu berücksichtigen ist, dass der Einzelne das wirkliche Glück nie auf Kosten der Gemeinschaft und jene dieses nie zu Lasten des Einzelnen erreichen kann. Es muss stets einen Ausgleich zwischen den Anliegen des Individuums und denen der Gesellschaft geben. Vor diesem Hintergrund sind preußische Ideale, oder wenn man so will Tugenden, heute aktuell.

Redlichkeit
Aufrichtigkeit
Bescheidenheit
Bildung
Sparsamkeit
Treue
Ordnungssinn
Mut
Pflichtbewusstsein
Leistungsbereitschaft


Heute spüren wir in unserem Land zunehmend die negativen Folgen der Massen- und Wohlstandsgesellschaft. Der gesellschaftliche Reichtum bröckelt: Von den ökologischen Problemen über die Arbeitslosigkeit bis das zur neuen Armut. Vom Egoismus bis zum Verfall des Werte- und Rechtsbewusstseins. .An preußische Ideale in tugendhafter Absicht anknüpfen kann heißen, diesen Erscheinungen entgegenzuwirken und einen Neuanfang zu beginnen.


Heute muss es darum gehen, die Menschen wieder stärker auf ein individuelles, am Gemeinwohl orientiertes Ethos zu beziehen. Das Glück der Einzelnen ist nur vollständig, wenn sie über sich selbst hinausgehoben werden und ihnen das Schicksal der anderen nicht gleichgültig ist:
Wir brauchen auch heute eine Idee von Deutschland, vom Dienst an der Gemeinschaft, die die Herzen höher schlagen lässt Nation, Demokratie, kulturelles Bewusstsein sowie die sich damit verbindenden Grundwerte müssen in ihrem Wert stärker erkannt und bewusst gemacht werden.


Die preußische Idee hat, wie der Geisteswissenschaftler Hans-Joachim von Schoeps gesagt hat, ‚nichts Rauschhaftes’ in sich, denn aber dem Preußentum lacht nicht die Sonne des Südens, sondern es ist stets in die rauhe Luft der Pflichterfüllung getaucht gewesen’ Daher wird es im vereinten Deutschland - der Berliner Republik - die nicht nur östlicher geworden ist als die Bonner, sondern auch protestantischer und leider auch atheistischer, künftig darauf ankommen, die positiven Werte Preußens zu kultivieren.
Über dem Preußen stand der Zwang zur Leistung als sittliche Bewährungsprobe. Dies galt gerade auch für den Staatsdienst. Mit ihm aber war auch immer ein Stück Selbstverleugnung verbunden. Dies gehört zu den preußischen Eigenschaften, für die heute kein Platz mehr ist.


Aber dennoch: Loyalität, Einsatzbereitschaft und Leistungsbewusstsein sind - in unsere Zeit übersetzt - die Eigenschaften, die wir im öffentlichen Dienst auch und besonders heute brauchen.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Territorien des ehemaligen Staates Preußen zwischen Russland, Polen und Deutschland geteilt. Preußen ist heute stumm, eine allenfalls geistige Macht. Die Kernlande Berlin und Brandenburg hatten am 5. Mal 1996 nicht die Kraft, ein gemeinsames Bundesland zu schaffen. Dies ist auch ein beklagenswerter Beleg dafür, dass wir zwischen Elbe und Oder noch immer in einem Bewusstseinstief leben. Unsere historischen Wurzeln scheinen abgeschnitten.
Das Datum, an dem sich das positive Preußen noch einmal gewaltig erhob, ist der 20. Juli 1944. Der Versuch, in letzter Stunde den Aufstand gegen den Tyrannen zu wagen. Es war die Charaktertat von einzelnen-, sie handelten jedoch in preußischem Geist und aus christlicher Verantwortung.
Vor dem Hintergrund ihrer Tat gewinnt das Glockenspiel der Potsdamer Garnisonkirche eine besondere und tiefere Bedeutung:

Üb’ immer Treu und Redlichkeit
Viele klangvolle Familiennamen Preußens finden sich im Widerstand gegen den Nationalsozialismus- Stauffenberg und Treskow, Yorck und Moltke, Witzleben und Schulenburg, Schwerin und Stülpnagel sowie zahlreiche andere aristokratischer und bürgerlicher Herkunft.
Aber auch sie, für deren Tat wir dankbar sind, haben lange gezögert: Glanz und Versagen, Licht und Schatten liegen in der preußischen Geschichte ebenso nebeneinander, wie in jener anderer Staaten.
Wir können heute daraus lernen und bewusst an das positive Ethos anknüpfen. Die
Aktualitätpreußischer Tugenden wird augenfällig, wenn wir nach ihrer Negation fragen:

statt Pflicht - Pflichtvergessenheit,
statt Ehre - Ehrlosigkeit
statt Bescheidenheit - Übermaß,
statt Treue - Untreue,
statt Haltung - Haltlosigkeit,
statt Leistung - Erlahmung der Kräfte,
statt Sparsamkeit – Verschwendung
statt Ordnung - Unordnung,
statt Bildung - Oberflächlichkeit.

Das kann nicht sein. Ich denke, wir müssen heute aufpassen, dass wir nicht vor lauter Sorge vor den negativen Aspekten preußischer Tradition das Kind mit dem Bade ausschütten und ins Gegenteil verfallen.
Die Tatsache, dass auf der Klinge der SS der Satz: ‚Unsere Ehre heißt Treue’ stand, heißt nicht, dass ‚Ehre’ und ‚Treue’ damit für uns keine Bedeutung mehr haben dürfen. Jene Ideale wurden zum Werkzeug einer verbrecherischen und menschenverachtenden Ideologie. Unsere geschichtliche Erfahrung, dass Tugenden sich durchaus als missbrauchsfähig erweisen, bedeutet nicht, dass sie in ihrem Wesensgehalt schlecht sind. Es kommt darauf an, dass wir uns ihnen mit Bedacht nähern.
Wir sind gut beraten, wenn wir uns in der Frage der Tugenden an dem griechischen Philosophen Aristoteles orientieren, der das ‚nachdenkliche Abwägen’ selbst zu einer Tugend erhebt. Demnach ist der tugendhafte Weg gewissermaßen j
ener der Mitte. Es kommt das rechte Maß an. Bei Aristoteles heisst es zu den Tugenden ‚Tapferkeit und ‚Besonnenheit’-.Wer alles ... fürchtet und nichts aushält, der wird Feige, wer aber vor gar nichts Angst hat, sondern auf alles losgeht, der wird tollkühn, und wer jede Lust auskoste und sich keiner enthält, wird zügellos, wer aber alle Lust meidet, wird stumpf nie ein Tölpel.


So gehen Besonnenheit und Tapferkeit durch Übermaß und Mangel zugrunde, werden aber durch das mittlere Maß bewahrt , Tugenden sind, ebenso wie Macht, ein Mittel und kein Selbstzweck; es stellt sich immer die Frage, wozu man sie nutzt. Die preußischen Tugenden waren auf das Königtum und den damaligen Staat orientiert - beides besteht heute nicht mehr.
Darum ist stets zu fragen:


• Ordnung? ja, natürlich - aber wofür?
• Pflicht? Ja bitte - aber auf was hin orientiert sie sich?

Dient sie dem König von Preußen, Adolf Hitler, Walter Ulbricht - oder der deutschen Demokratie unserer Tage?
Die Frage nach den vorrangigen Werten und nach den Zielen, denen sie dienen, muss daher stets beantwortet werden. Unser Grundgesetz gibt darauf eine eindeutige Antwort:
Artikel 1 GG gibt den Rahmen vor: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schätzen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt’
In ihm verkörpern sich auch preußisch-deutsche Tradition wie auch Tugenden, die über
unsere nationale Kultur hinausreichen.Unsere Demokratie ist auf Dauer nur lebensfähig, wenn sich die Menschen, die sie ausmachen, nicht am Egoismus, sondern am Gemeinwohl orientieren. Was haben Grundwerte, was Menschenwürde oder Toleranz, was Freiheit oder Frieden für einen Sinn, wenn sich niemand davon in die Pflicht nehmen lässt? In die Pflicht nehmen lassen, heißt Handeln.


Aristoteles hat festgestellt-.
Mit Recht wird ... gesagt, daß der Gerechte durch das gerechte Handeln entsteht und der Besonnene durch das Besonnene. Ohne zu handeln durfte wohl keiner jemals tugendhaft werden.’
Genau dafür brauchen wir den Dienst an unserer Gesellschaft und unserem Staat.
Aristoteles sagt weiter aus:
Im Bereich der Tugend geschieht etwas nicht schon dann auf gerechte und Besonnene Weise, wenn die Tat sich irgendwie verhält, sondern wenn auch der Handelnde in einer entsprechenden Verfassung handelt: erstens wissentlich, dann auf Grund einer Entscheidung, und zwar einer solchen um der Sache Willen und drittens, wenn er im Handeln sicher und ohne Wanken ist , Dies setzt nicht nur Engagement, sondern auch Persönlichkeit und Charakter voraus.

Ich habe die Hoffnung, dass die so beschriebene Tugendhaftigkeit in unserer Demokratie - bei allen Unzulänglichkeiten unserer Gesellschaft - gerade durch den Pluralismus der Meinungen und durch die Kraft zur Entscheidung, vor allem aber durch unsere Freiheit zum diskurs befördert wird. Denn die. Freiheit ist die Grundlage all dessen, was wir schaffen können. Lassen Sie mich - in diesem Sinne - zum Abschluss Wilhelm von Humboldt zitieren, der im Jahre 1792 notierte:’Der wahre Zweck des Menschen - nicht der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welchen die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner
Kräfte zu einem Ganzen.Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerlässliche Bedingung.
Vielen Dank.“

Dazu passt gewiss, dass unser Tun begleitet: Gib, dass ich tu’ mit Fleiss, was mir zu tun gebühret; wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.
Gib, dass ich’s tue bald, zu der Zeit da ich’s soll, und wenn ich’s tu’, so gib, dass es gerate wohl!
Gott befohlen für heute; ich grüße Sie in preußischer Verbundenheit und bleibe stets Ihr ergebener und dankbarer
Max Klaar
Oberstleutnant a.D. / d.R.


Unter’m Glockenspiel
Das nächste Prof - Otto-Becker-
Gedächtniskonzert


veranstalten wir wieder mit Potsdamer Künstlern am Sonntag, den 07. September 1997 Bitte kommen Sie um 10.00 Uhr in die Nikola-Kirche. Anschließend, um 11.30 Uhr beginnen wir mit dem Konzert am Glockenspiel auf der Plantage.

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