Sehr verehrte Damen und Herren
Dank des Aufrufes des Potsdamer Oberbürgermeisters
Dr. Horst Gramlich stehen wir mit der Sammlung heute bei
über 3,3 Mo DM für den Wiederaufbau des Turmes.
Ich danke Ihnen auf diesem Wege sehr, sehr herzlich für
Ihre großzügigen Gaben.
Auch der Innensenator Berlins, Jörg Schönbohm,
schrieb Ihnen dazu:
" Liebe Freunde der Traditionsgemeinschaft Potsdamer
Glockenspiel,
seit 1984 verfolge ich die Bemühungen Ihrer aus unser
Bundeswehr hervorgegangenen Vereinigung zur Wiederherstellung
zunächst des Potsdamer Glockenspieles und nun zur Wiedererrichtung
des Turmes der Garnisonkirche mit großem Interesse
und aufrichtiger Sympathie. Ich schließe mich dem
Aufruf des Oberbürgermeisters der Stadt Potsdam zur
Spendensammlung für diesen Zweck an und bitte Sie auch
meinerseits, dieses Vorhaben nach Kräften zu unterstützen.
Der geäußerten Bitte, meinen kürzlich in
Berlin vor der Preußischen Gesellschaft gehaltenen
Vortrag zur Verfügung zu stellen, komme ich für
Ihren Kreis gerne nach und wünsche uns allen viel Erfolg
bei der weiteren Werbung für dieses große Vorhaben.
Mit freundlichen Grüssen
gez. Jörg Schönbohm
Berlin, den 06. Juni 1997“
Sind preußische Tugenden noch zeitgemäß?
Tugend ist hier das Hauptwort, preußisch die Eigenschaft.
Es geht also um die Frage nach der Zeitgemässheit von
Tugenden allgemein und um die Frage nach der Zeitgemässheit
dessen, was uns die Geschichte an preußischen Tugenden
überliefert hat.
Was sind eigentlich Tugenden und was ist unter solchen preußischer
Herkunft zu verstehen? Warum beschäftigen wir uns überhaupt
mit den Tugendvorstellungen eines untergegangenen Staates?
Lassen Sie mich, bevor ich mich den Fragen im einzelnen
stelle, einige Bemerkungen zu dem Staat machen, um den es
hier geht:
Madame de Stael sagte 1810: Preußen zeigt ein Doppelgesicht,
wie der Januskopf: ein militärisches und ein philosophisches.’
Der Historiker Heinrich von Treitschke stellte 1864 fest:
‚Dieser Staat mit all seinen Sünden hat alles
wahrhaft Große getan, was seit dem Westfälischen
Frieden im deutschen Staatsleben geschaffen ward, und er
ist selber die größte politische Tat.’
In einem Ultimatum der Entente-Mächte in Versailles
heißt es 1919: „Die ganze preußische Geschichte
ist durch den Geist der Beherrschung, des Angriffs und des
Krieges charakterisiert. ,
Meine Damen und Herren, für den Untergang Preußens
gibt es erkennbare Ursachen. In seiner aristokratischen
Prägung passe er nicht mehr in das Zeitalter der nationalen
Einigungsbewegungen, der heraufbrechenden Demokratien und
des Pluralismus. Vom Glauben an das Königtum von Gottes
Gnaden’ zur Volkssouveränität und zu demokratischen
Mehrheitsprinzipien lassen sich nur schwer Brücken
schlagen. Infolgedessen wehte der Zeitgeist seither zunehmend
aus einer anderen Richtung.
Heute, da der preußische Staat von der Landkarte Europas
verschwunden ist, haben wir die Möglichkeit, die klassischen
Tugenden dieses Staates ebenso unbefangen wie kritisch zu
würdigen:
Als preußische Tugenden gelten unter anderem: Pflichtbewusstsein,
Unbestechlichkeit, Sparsamkeit, Ehrlichkeit, Haltung, Ehre,
Ordnungssin, Bildung, religiöse Toleranz, gerechte
Justiz.
Dieser - manche sagen - Milltär- und Beamtenstaat
konnte durchaus vorzügliche Leistungen aufweisen. Vielleicht
ist auch deshalb die Neigung seiner Untertanen zur kritiklosen
Unterordnung befördert worden. Auch Gutes kann sich
unheilvoll auswirken. Preußen hatte eine leistungsfähige
Armee, die sich allerdings im vergangenen Jahrhundert nicht
in die Gesellschaft integrierte.
Gleichwohl wirkte sie ihrerseits sich nachhaltig auf das
gesellschaftliche Bewusstsein aus. Stand die Armee nach
1806 an der Spitze des Fortschritts, so entwickelte sie
sich zum Ende des Jahrhunderts hin stärker zum Militarismus.
Dennoch müssen wir eines ganz klar festhalten-. Preußen
hat von allen bedeutsamen europäischen Staaten die
wenigsten Kriege geführt.. Es war nicht die zentrale
Brutstätte des Millitarismus; dies wäre eine geschichtsferne
Legende.
Lassen Sie mich das kurz begründen: An allen zwischen
1701, dem Krönungsjahr Friedrich I., und 1933, dem
Ende der Weimarer Republik, geführten Kriegen sind
europäische Staaten wie folgt beteiligt gewesen:
Frankreich mit 28%
England mit 23%,
Russ1and mit 21 %,
Preußen mit 8%.
Kein preußischer König kann auch nur von fern
- mit Ludwig XIV. oder Napoleon I. verglichen werden. Nicht
zufällig schrieb die Londoner Times 1860, dass Preußen
sich lieber auf Konferenzen vertreten lasse, als dass es
sich danach dränge, auf den Schlachtfeldern des Kontinents
zu erscheinen.
Preußen brauchte selbstverständlich - als Land
ohne natürliche Grenzen - ein starkes Heer. Dennoch,
wir sollten nicht vergessen: auf den preußischen Kanonen
stand die Inschrift ‚Utima ratio regis’. der
Waffengang ist der letzte Ausweg.
Eigenschaften wie selbstloser Dienst, Gelten durch Leistung,
Bescheidenheit, Pflicht vor allem gegenüber dem Staat,
Haltung und Ehre, wurden in Preußen geschätzt
und hochgehalten.
Preußen war ein sparsamer Staat, die Mark Brandenburg
ein armes Land, nicht gesegnet mit den Reichtümern
der Natur. Preußen konnte sich nur behaupten, wenn
es die Fähigkeiten seiner Bewohner förderte und
nutzte, sie zu Fleiß, Sparsamkeit und Bescheidenheit
anhielt-, auf dieser Grundlage war der preußische
Staat - zu Zeiten des Soldatenkönigs und Friedrichs
des Großen - modern. Als er bei Jena und Auerstädt
unterging, erneuerte er sich danach aus eigenen Kraft, um
wieder an der Spitze des Fortschritts zu marschieren, wie
Scharnhorst es nannte.
Maßlosigkeit der Ansprüche und protziges Auftreten
wurden in Preußen verabscheut. Wilhelm II. machte
hierbei Jedoch eine unrühmliche Ausnahme.
Bis zur Zerstörung des Preußentums durch die
nationalsozialistische Ideologie und das Inferno des Zweiten
Weltkrieges galten diese Wertmaßstäbe und bestimmten
die innere Haltung vieler Menschen.
Mit dem Staat Preußen verband sich die Idee des Dienens,
eine Idee, durch die Menschen gebunden und in die Gesellschaft
eingebunden werden konnten. Der preußische Staat ist
tot aber nicht die Ideen, die ihn trugen. Vielleicht können
auch heute Menschen von Idealen gebunden werden, die Preußen
kultiviert hat. Ihrem Wesen nach können das nur solche
sein, die unabhängig von der damaligen Staatsform und
ihren Zeitbedingtheiten Geltung haben.
Allgemein ist unter Tugend eine durch Handeln erworbene
Fähigkeit zu verstehen, das sittlich Gute zu tun.
Ethisch zu unterscheiden sind hierbei Verstandestugenden,
wie Weisheit und Klugheit, von Willenstugenden, wie Tapferkeit
und Mässigung.
Das sittlich Gute’ ist - zumindest in gewisser Weise
- abhängig von den zeitbedingten Wertvorstellungen
eines Volkes. Dennoch gibt es einen Kern, der Bestand hat.
Danach ist das sittlich Gute, dasjenige, was das Glück
vermehrt und das Leid mindert; wobei zu berücksichtigen
ist, dass der Einzelne das wirkliche Glück nie auf
Kosten der Gemeinschaft und jene dieses nie zu Lasten des
Einzelnen erreichen kann. Es muss stets einen Ausgleich
zwischen den Anliegen des Individuums und denen der Gesellschaft
geben. Vor diesem Hintergrund sind preußische Ideale,
oder wenn man so will Tugenden, heute aktuell.
Redlichkeit
Aufrichtigkeit
Bescheidenheit
Bildung
Sparsamkeit
Treue
Ordnungssinn
Mut
Pflichtbewusstsein
Leistungsbereitschaft
Heute spüren wir in unserem Land zunehmend die negativen
Folgen der Massen- und Wohlstandsgesellschaft. Der gesellschaftliche
Reichtum bröckelt: Von den ökologischen Problemen
über die Arbeitslosigkeit bis das zur neuen Armut.
Vom Egoismus bis zum Verfall des Werte- und Rechtsbewusstseins.
.An preußische Ideale in tugendhafter Absicht anknüpfen
kann heißen, diesen Erscheinungen entgegenzuwirken
und einen Neuanfang zu beginnen.
Heute muss es darum gehen, die Menschen wieder stärker
auf ein individuelles, am Gemeinwohl orientiertes Ethos
zu beziehen. Das Glück der Einzelnen ist nur vollständig,
wenn sie über sich selbst hinausgehoben werden und
ihnen das Schicksal der anderen nicht gleichgültig
ist:
Wir brauchen auch heute eine Idee von Deutschland, vom Dienst
an der Gemeinschaft, die die Herzen höher schlagen
lässt Nation, Demokratie, kulturelles Bewusstsein sowie
die sich damit verbindenden Grundwerte müssen in ihrem
Wert stärker erkannt und bewusst gemacht werden.
Die preußische Idee hat, wie der Geisteswissenschaftler
Hans-Joachim von Schoeps gesagt hat, ‚nichts Rauschhaftes’
in sich, denn aber dem Preußentum lacht nicht die
Sonne des Südens, sondern es ist stets in die rauhe
Luft der Pflichterfüllung getaucht gewesen’ Daher
wird es im vereinten Deutschland - der Berliner Republik
- die nicht nur östlicher geworden ist als die Bonner,
sondern auch protestantischer und leider auch atheistischer,
künftig darauf ankommen, die positiven Werte Preußens
zu kultivieren.
Über dem Preußen stand der Zwang zur Leistung
als sittliche Bewährungsprobe. Dies galt gerade auch
für den Staatsdienst. Mit ihm aber war auch immer ein
Stück Selbstverleugnung verbunden. Dies gehört
zu den preußischen Eigenschaften, für die heute
kein Platz mehr ist.
Aber dennoch: Loyalität, Einsatzbereitschaft und Leistungsbewusstsein
sind - in unsere Zeit übersetzt - die Eigenschaften,
die wir im öffentlichen Dienst auch und besonders heute
brauchen.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die Territorien
des ehemaligen Staates Preußen zwischen Russland,
Polen und Deutschland geteilt. Preußen ist heute stumm,
eine allenfalls geistige Macht. Die Kernlande Berlin und
Brandenburg hatten am 5. Mal 1996 nicht die Kraft, ein gemeinsames
Bundesland zu schaffen. Dies ist auch ein beklagenswerter
Beleg dafür, dass wir zwischen Elbe und Oder noch immer
in einem Bewusstseinstief leben. Unsere historischen Wurzeln
scheinen abgeschnitten.
Das Datum, an dem sich das positive Preußen noch einmal
gewaltig erhob, ist der 20. Juli 1944. Der Versuch, in letzter
Stunde den Aufstand gegen den Tyrannen zu wagen. Es war
die Charaktertat von einzelnen-, sie handelten jedoch in
preußischem Geist und aus christlicher Verantwortung.
Vor dem Hintergrund ihrer Tat gewinnt das Glockenspiel der
Potsdamer Garnisonkirche eine besondere und tiefere Bedeutung:
Üb’ immer Treu und Redlichkeit
Viele klangvolle Familiennamen Preußens finden sich
im Widerstand gegen den Nationalsozialismus- Stauffenberg
und Treskow, Yorck und Moltke, Witzleben und Schulenburg,
Schwerin und Stülpnagel sowie zahlreiche andere aristokratischer
und bürgerlicher Herkunft.
Aber auch sie, für deren Tat wir dankbar sind, haben
lange gezögert: Glanz und Versagen, Licht und Schatten
liegen in der preußischen Geschichte ebenso nebeneinander,
wie in jener anderer Staaten.
Wir können heute daraus lernen und bewusst an das positive
Ethos anknüpfen. Die
Aktualitätpreußischer Tugenden wird augenfällig,
wenn wir nach ihrer Negation fragen:
statt Pflicht - Pflichtvergessenheit,
statt Ehre - Ehrlosigkeit
statt Bescheidenheit - Übermaß,
statt Treue - Untreue,
statt Haltung - Haltlosigkeit,
statt Leistung - Erlahmung der Kräfte,
statt Sparsamkeit – Verschwendung
statt Ordnung - Unordnung,
statt Bildung - Oberflächlichkeit.
Das kann nicht sein. Ich denke, wir müssen heute aufpassen,
dass wir nicht vor lauter Sorge vor den negativen Aspekten
preußischer Tradition das Kind mit dem Bade ausschütten
und ins Gegenteil verfallen.
Die Tatsache, dass auf der Klinge der SS der Satz: ‚Unsere
Ehre heißt Treue’ stand, heißt nicht,
dass ‚Ehre’ und ‚Treue’ damit für
uns keine Bedeutung mehr haben dürfen. Jene Ideale
wurden zum Werkzeug einer verbrecherischen und menschenverachtenden
Ideologie. Unsere geschichtliche Erfahrung, dass Tugenden
sich durchaus als missbrauchsfähig erweisen, bedeutet
nicht, dass sie in ihrem Wesensgehalt schlecht sind. Es
kommt darauf an, dass wir uns ihnen mit Bedacht nähern.
Wir sind gut beraten, wenn wir uns in der Frage der Tugenden
an dem griechischen Philosophen Aristoteles orientieren,
der das ‚nachdenkliche Abwägen’ selbst
zu einer Tugend erhebt. Demnach ist der tugendhafte Weg
gewissermaßen j
ener der Mitte. Es kommt das rechte Maß an. Bei Aristoteles
heisst es zu den Tugenden ‚Tapferkeit und ‚Besonnenheit’-.Wer
alles ... fürchtet und nichts aushält, der wird
Feige, wer aber vor gar nichts Angst hat, sondern auf alles
losgeht, der wird tollkühn, und wer jede Lust auskoste
und sich keiner enthält, wird zügellos, wer aber
alle Lust meidet, wird stumpf nie ein Tölpel.
So gehen Besonnenheit und Tapferkeit durch Übermaß
und Mangel zugrunde, werden aber durch das mittlere Maß
bewahrt , Tugenden sind, ebenso wie Macht, ein Mittel und
kein Selbstzweck; es stellt sich immer die Frage, wozu man
sie nutzt. Die preußischen Tugenden waren auf das
Königtum und den damaligen Staat orientiert - beides
besteht heute nicht mehr.
Darum ist stets zu fragen:
• Ordnung? ja, natürlich - aber wofür?
• Pflicht? Ja bitte - aber auf was hin orientiert
sie sich?
Dient sie dem König von Preußen, Adolf Hitler,
Walter Ulbricht - oder der deutschen Demokratie unserer
Tage?
Die Frage nach den vorrangigen Werten und nach den Zielen,
denen sie dienen, muss daher stets beantwortet werden. Unser
Grundgesetz gibt darauf eine eindeutige Antwort:
Artikel 1 GG gibt den Rahmen vor: Die Würde des Menschen
ist unantastbar. Sie zu achten und zu schätzen ist
Verpflichtung aller staatlichen Gewalt’
In ihm verkörpern sich auch preußisch-deutsche
Tradition wie auch Tugenden, die über
unsere nationale Kultur hinausreichen.Unsere Demokratie
ist auf Dauer nur lebensfähig, wenn sich die Menschen,
die sie ausmachen, nicht am Egoismus, sondern am Gemeinwohl
orientieren. Was haben Grundwerte, was Menschenwürde
oder Toleranz, was Freiheit oder Frieden für einen
Sinn, wenn sich niemand davon in die Pflicht nehmen lässt?
In die Pflicht nehmen lassen, heißt Handeln.
Aristoteles hat festgestellt-.
Mit Recht wird ... gesagt, daß der Gerechte durch
das gerechte Handeln entsteht und der Besonnene durch das
Besonnene. Ohne zu handeln durfte wohl keiner jemals tugendhaft
werden.’
Genau dafür brauchen wir den Dienst an unserer Gesellschaft
und unserem Staat.
Aristoteles sagt weiter aus:
Im Bereich der Tugend geschieht etwas nicht schon dann auf
gerechte und Besonnene Weise, wenn die Tat sich irgendwie
verhält, sondern wenn auch der Handelnde in einer entsprechenden
Verfassung handelt: erstens wissentlich, dann auf Grund
einer Entscheidung, und zwar einer solchen um der Sache
Willen und drittens, wenn er im Handeln sicher und ohne
Wanken ist , Dies setzt nicht nur Engagement, sondern auch
Persönlichkeit und Charakter voraus.
Ich habe die Hoffnung, dass die so beschriebene Tugendhaftigkeit
in unserer Demokratie - bei allen Unzulänglichkeiten
unserer Gesellschaft - gerade durch den Pluralismus der
Meinungen und durch die Kraft zur Entscheidung, vor allem
aber durch unsere Freiheit zum diskurs befördert wird.
Denn die. Freiheit ist die Grundlage all dessen, was wir
schaffen können. Lassen Sie mich - in diesem Sinne
- zum Abschluss Wilhelm von Humboldt zitieren, der im Jahre
1792 notierte:’Der wahre Zweck des Menschen - nicht
der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welchen die
ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt ist die
höchste und proportionierlichste Bildung seiner
Kräfte zu einem Ganzen.Zu dieser Bildung ist Freiheit
die erste und unerlässliche Bedingung.
Vielen Dank.“
Dazu passt gewiss, dass unser Tun begleitet: Gib, dass
ich tu’ mit Fleiss, was mir zu tun gebühret;
wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.
Gib, dass ich’s tue bald, zu der Zeit da ich’s
soll, und wenn ich’s tu’, so gib, dass es gerate
wohl!
Gott befohlen für heute; ich grüße Sie in
preußischer Verbundenheit und bleibe stets Ihr ergebener
und dankbarer
Max Klaar
Oberstleutnant a.D. / d.R.
Unter’m Glockenspiel
Das nächste Prof - Otto-Becker-
Gedächtniskonzert
veranstalten wir wieder mit Potsdamer Künstlern am
Sonntag, den 07. September 1997 Bitte kommen Sie um 10.00
Uhr in die Nikola-Kirche. Anschließend, um 11.30 Uhr
beginnen wir mit dem Konzert am Glockenspiel auf der Plantage.
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