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Die Rundbriefe der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Die Satzung der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Berichte aus der Presse Die wechselhafte Geschichte der Garnisonkirche in Potsdam Die Einweihung des Glockenspiels in Iserlohn Über den Turm der Garnisonkirche. Informationen über das Glockenspiel der Garnisonkirche DieTraditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel Melodien des Potsdamer Glockenspiels als MP3 Datei zum Downloaden

Rundbriefe
Stiftung Preussisches Kulturerbe
vorm. Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
Gemälde der Garnisonkirche von Gerhard Reindel
Potsdam, im Juni 2002

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

Es tut sich was!

Das vergangene halbe Jahr hatte es in sich, und wichtige Entscheidungen scheinen erstmals möglich zu sein. Wir bleiben zuversichtlich, dass der Garnisonkirchturm in seinem Äußeren gänzlich originalgtreu und in seinem Inneren als Kirche wieder aufgebaut werden kann.
Wir haben zu berichten:

1. Der Spendenkontostand steht bei rund 5,37 Mio € (10,5 Mio DM). Ich kann Ihnen nur immer wieder unseren herzlichen Dank sagen für all Ihre Gaben, die uns wirkungsvolle Unterstützung und Ermunterung sind.


2. Die Lageentwicklung seit dem Rundbrief 2/2001:

a. Es gingen von Ihnen weit über 200 Reaktionen bei uns ein, die sich mit den Inhalten des Konzeptes der Ev. Kirche für den Garnisonkirchturm „Spirit of Change“ auseinandersetzten. Zwei stimmten zu, zweien war es egal, was auf der Turmspitze angebracht würde, und über 200 lehnten den Symbolbruch ab, der sich mit der Anbringung des Coventry-Nagelkreuzes auf der Kirchturmspitze verbinden würde.
b. Wir informierten daraufhin Stadtverordnetenversammlung, Evangelische Kirche und Oberbürgermeister, dass wir unter keinen Umständen Veränderungen an der denkmalgerechten Rekonstruktion des Äußeren zustimmen werden. Wir sind eine Traditionsgemeinschaft und keine Traditionsbruchgemeinschaft! Wir werben seit 1990 auf Bitten der Stadt Potsdam für den originalgetreuen Wiederaufbau des Kirchturmes (in seiner äußeren Gestalt), wenn das Innere eine Kirche wird, in der politischer Missbrauch ausgeschlossen ist. Dafür erhielten wir die Spenden, und nur dafür werden wir sie auch ausgeben. Alles andere wäre Betrug am Spenderwillen. „Üb’ immer Treu’ und Redlichkeit!“
c. Die Stadtverordneten begrüßten im Januar 2002 das Konzept der Ev. Kirche mit großer Mehrheit und gaben der Hoffnung Ausdruck, dass die Ev. Kirche die Zustimmung sowohl der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel als auch der Stiftung Preußisches Kulturerbe erreichen möge.
d. Unerwartete Hilfe in der engagiert geführten Debatte um die Bedeutung der Kirchturmspitze kam dann Anfang März von zwei ausgewiesenen Fachleuten. Prof. Dr. Giersberg (ehem. Schlösser und Gärten) sowie Pfr. i.R. Hekker lieferten in profunden Ausarbeitungen den wissenschaftlichen Beweis dafür, dass die originale Wetterfahne keinerlei politische sondern eine hohe theologische Bedeutung gehabt hat und dass diese Art der christlichen Symbolsprache in Berlin und Brandenburg im 16. bis 18. Jahrhundert sehr verbreitet war.
e. Die Ausarbeitungen der beiden Experten waren wenig später beim Gespräch mit Oberbürgermeister Matthias Platzeck, dem ich Möglichkeiten und Grenzen unserer Mitarbeit vortrug, besonders interessant. Dabei ließ ich keinen Zweifel daran, dass mit uns nur gerechnet werden kann, wenn an der äußeren Gestalt des Turmes keinerlei Abstriche gemacht werden. Das schließt die Turmspitze und den unveränderten Stundenlauf des Glockenspieles ein.

Begründung: Der Erbauer der Garnisonkirche, König Friedrich Wilhelm I, maß für seine Regentschaft der Inneren Mission entscheidende Bedeutung zu, errichtete den Turm ausdrücklich zur Ehre Gottes und setze dazu zeichenhaft die Turmspitze darauf, die die Heilszusage Gottes an uns Menschen symbolisierte (Versöhnung Gottes mit den Menschen durch das Leben, Sterben und Auferstehen seines Sohnes, was in Christi Himmelfahrt Ausdruck fand).
OB Matthias Platzeck, der Ihnen abermals für all Ihre Mithilfe dankt, zum bisher Erreichten gratuliert und Sie sehr herzlich grüßen lässt, gab abschließend seiner Hoffnung Ausdruck, dass es bei den Gesprächen zwischen der Ev. Kirche und uns zu einer Einigung kommen möge.


f. Am 13. April 2002 fand ein Treffen mit Kirchenvertretern statt. Die Stadt Potsdam war mit Wieland Eschenburg als dem Beauftragten des Oberbürgermeisters vertreten. Als Gast war der Domherr von Coventry, Dr. Paul Oestreicher, zugegen.

Unser Schirmherr, Innenminister Jörg Schönbohm, der Sie ebenfalls dankbar und herzlich erneut grüßen lässt, richtete aus diesem Anlass folgendes Grußwort an die Teilnehmer:


„Sehr geehrte Herren!
Mit den heute beginnenden offiziellen Gesprächen tritt der Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche in die entscheidende und wohl deshalb schwierigste Phase. Nach dem mehr als zehnjährigen unermüdlichen Einsatz der Traditionsgemeinschaft und ihrer Spender, dem Beschluss der Kreissynode der evangelischen Kirche und dem positiven Votum der Potsdamer Stadtverordneten geht es nun darum, die unterschiedlichen Vorstellungen zusammenzubringen.
Lassen Sie mich zunächst all jenen danken, die bis zum heutigen Tage für dieses Projekt in so beeindruckender Weise gestritten haben. Jenen – die vor gut zwanzig Jahren einen Traum hatten und seitdem ihre ganze Energie und Kraft in die Erfüllung dieses Traumes gesteckt haben. Meinen Dank und meine Anerkennung aber auch jenen, die ihre ursprünglich ablehnende Haltung überwanden und heute mit dem gleichen Engagement für den Wiederaufbau arbeiten.
Meine sehr geehrten Herren, in Ihrer Hand liegt die Erfüllung eines Traumes vieler Menschen – eines Vorhabens von bundesweiter Bedeutung und internationaler Beachtung.
Aber auch Potsdam braucht diese Kirche. Die Garnisonkirche stiftet Identität bei all jenen, die heute und morgen in dieser Stadt leben. Sie bindet aber auch all jene immer noch an diese Stadt, die sie vor Jahrzehnten verlassen mussten. Sie wird wieder das Wahrzeichen von Potsdam werden, welches diese Stadt unverwechselbar macht.
Die zukünftige Bedeutung dieser Kirche hängt von ihrer Nutzung ab. Deshalb ist sie als Citykirche auch für die Evangelische Kirche von großer Wichtigkeit. Viele Städte haben große Gotteshäuser, welche Anziehungspunkte für Tausende Menschen sind. Sie alle finden schließlich - ganz gleich aus welchem Grund - den Weg in die Kirche. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Beitrag im ideologisierten Brandenburg.
Aber die Bedeutung geht weit darüber hinaus. Schon der derzeitige, teils heftig geführte Streit zeigt, wie wichtig es ist, diese Diskussion zu führen. Sie kann helfen, uns mit unserer eigenen Vergangenheit zu versöhnen. Sie führt darüber hinaus so unterschiedliche Menschen zusammen, mit Biografien, die verschiedener nicht sein könnten. Das gemeinsame Ziel, nämlich eine Kirche bauen zu wollen, ist gleichzeitig Brücke zwischen Menschen mit unterschiedlichsten Positionen.
Die gegenwärtig geführte Diskussion über den Wiederaufbau, die Art der Nutzung und der Umgang miteinander zeigen offen, wo die Wunden in unserer vormals geteilten Gesellschaft liegen. Deshalb ist dieser Streit wichtig. Er darf nicht geschlichtet, er muss vielmehr geführt werden.
Wichtigstes Gut der Garnisonkirche ist letztlich ihre Symbolik. Dafür wurde sie schlussendlich errichtet und vernichtet – für eine Symbolik und wegen ihrer zahlreichen Symbole.
Gerade deshalb wählten die Nationalsozialisten diese Kirche für ihren schändlichen Missbrauch und ihre Umdeutung. Und eben ihre Symbolik war es, die ihr 1968 zum Verhängnis wurde - als sie von den Kommunisten, abermals um- und missgedeutet, gesprengt wurde. All dies konnte nur geschehen, weil die Symbolik der Garnisonkirche dem jeweiligen Zeitgeist geopfert wurde. Das, wofür sie ureigentlich steht, eine Verpflichtung des Handels aus Verantwortung vor Gott und ihre Mahnung an alle weltliche Gewalt, dass sie letztlich einer höheren Macht untersteht, konnte durch die Umdeutungen dennoch nicht gebrochen werden. Dieses zeitlos Gültige ist es gerade, was die Menschen an diese besondere Kirche bindet. Aus einem modernen Zeitgeist heraus kann keine langfristige und tiefe Bindung der Menschen entstehen. Dies jedoch ist es, was unsere Gesellschaft in Zeiten des allgemeinen Werteverfalls so dringend braucht. Gerade die wechselvolle Geschichte dieser Kirche ist es also, die uns verpflichtet, an ihrer zeitlos gültigen Botschaft festzuhalten und sie nicht - aus welchen Gründen und Zwängen auch immer - dem Zeitgeist zu opfern.
Ich wünsche uns allen Mut und Kraft, damit uns der Umgang mit dieser selbst gewählten Verantwortung gelingt.“

g. Dr. Paul Oestreicher griff anschließend aus diesem Grußwort besonders die ‚Warnung vor einem Handeln aus dem Zeitgeist heraus’ auf und sagte weiter:

• Im geplanten Versöhnungszentrum ginge es um die Versöhnung Gottes mit den Menschen und nicht um die politische Aussöhnung zwischen Deutschland und England, „... die ist längst durch!“.
• Deshalb sei im Vergleich zur Versöhnung Gottes mit den Menschen und dem sich daraus ergebenden Auftrag die Frage des Nagelkreuzes nebensächlich. Ob es auf oder in der Kirche oder überhaupt nicht angebracht würde, spiele keine Rolle.
• Entscheidend sei daher, dass in der künftigen Kirche die im Neuen Testament verlangte Versöhnungsarbeit geleistet würde. Dies sei eine Forderung, die für alle Kirchen gelte.
• Darüber, wie Versöhnungsarbeit aussehen solle, gäbe es Gott sei Dank verschiedene Meinungen. Wichtig sei, dass die Menschen in ihrer Verschiedenheit zueinander fänden, was auch für den inneren Frieden in Deutschland wichtig sei.
• Es käme also nicht auf die äußere Form sondern auf den Inhalt an. Nur Kultur und Traditionspflege wäre zu wenig; entscheidend sei die Versöhnung in ihrer biblischen Bedeutung.
• Zum 50. Jahrestag der Bombardierung Coventrys (Anm. 1990) sei in der dortigen Kathedrale letztmalig eine Gedenkveranstaltung abgehalten worden. Die Gedenkfeiern würden seit dem nicht mehr fortgesetzt, weil die Aussöhnung zwischen dem englischen und dem deutschen Volk abgeschlossen sei.


Diese Aussagen waren für die daran anschließende Aussprache wegweisend. Ebenso halfen die Vorschläge des Beauftragten des Oberbürgermeisters wirkungsvoll voran.


h. So konnte folgende Gemeinsame Erklärung verabschiedet werden:

„Am 13. April 2002 haben sich auf Einladung der Evangelischen Kirche die Unterzeichnenden zusammengefunden. Diskutiert wurden die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Zusammenarbeit beim Wiederaufbau des Potsdamer Garnisonkirchturms. Dabei wurde eine Verständigung in folgenden Punkten erreicht:
(1) Der Wiederaufbau hat geistliche, städtebauliche, kulturelle und politische Bedeutung. Der Garnisonkirchturm ist wichtig für die Identität der Potsdamer und darüber hinaus ein Symbol von nationaler Bedeutung und internationaler Wirkung.
(2) Der Garnisonkirchturm soll als Kirche erbaut und genutzt werden.
(3) Zur Unterstützung dieses Vorhabens sollen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger gewonnen werden. Der Bau soll durch Spenden finanziert werden.
(4) Der Garnisonkirchturm soll weitestgehend in seiner preußisch-barocken äußeren Gestalt wiedererrichtet werden und im Inneren eine moderne Ausgestaltung der einzelnen Nutzetagen erhalten.
(5) Wesentlicher Bestandteil der kirchlichen Nutzung soll eine Citykirchenarbeit im Kirchturm sein.
(6) Im Blick auf die Einrichtung eines Versöhnungszentrums im Kirchturm gibt es Übereinstimmung im Sinne der biblischen Aussagen von der Versöhnung.
(7) Über die Eigentumsfrage, die Trägerkonstruktion und die Ge-staltung der Kirchturmspitze werden weitere Gespräche geführt.“


Um Missverständnisse zu vermeiden sei zitiert, was das Konzept der Ev. Kirche zur Citykirchenarbeit ausführt: „Innenstadtkirchen zeichnen sich in der Regel durch ihre besondere geschichtlich- symbolische Bedeutung für die Identität der Stadt aus. Die Ausdünnung der Innenstädte und die kleiner gewordene Zahl der Kirchenmitglieder steht in auffallendem Gegensatz zur wachsenden Bedeutung der historischen Innenstädte als Zeugen des "genius loci" der Städte. In dieser Situation versucht die Citykirchenarbeit eine konstruktive Antwort ......
Von seinem historischen Standort aus wird der Garnisonkirchturm als Innenstadtkirche zu betrachten sein ....... ohne fest zugeordnete Kirchengemeinde. Eine Kirche, in der sich Kirche auf Zeit bildet .... “ (Anm. d. Red.: Hierzu sind im Konzept der Evangelischen Kirche einfallsreiche Vorhaben angeführt, denen man nur viel Erfolg wünschen kann.)


i. Die weiterführenden Gespräche zur Eigentumsfrage, zur Trägerkonstruktion und zur Gestaltung der Kirchturmspitze sollen am 24.06.2002 stattfinden. Unsere Traditionsgemeinschaft ist der Einladende. Für die Landesregierung wird die Ministerin des Landes Brandenburg für Kultur, Frau Prof. Dr. Wanka, teilnehmen.

Wir stellen dabei die Einigung um die äußere originalgetreue Rekonstruktion unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten voran.
Also einschließlich der Kirchturmspitze


Dafür übermittelten wir den Gesprächsteilnehmern als unsere Position:
„(1) Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel (TPG) und Stiftung Preußisches Kulturerbe (SPK) drängen sich nicht nach vorne sondern sehen ihren Einsatz als einen ehrenamtlichen Dienst für Potsdam an, der nur geleistet wird, wenn Stadt und Ev. Kirche dies wünschen.
(2) TPG und SPK können zur Verwirklichung des Projektes Garnisonkirchturm nur dann beitragen, wenn das Kirchturmäußere gänzlich originalgetreu rekonstruiert wird. Das schließt die Kirchturmspitze und den unveränderten Stundenlauf des Glokkenspiels ein.
(3) Der Garnisonkirchturm soll künftig eine Kirche sein, die zur Ehre Gottes wiedererrichtet wurde und in der die Heilszusage Gottes an die Menschen verkündigt wird. Dem dienen Citykirchen- und Versöhnungsarbeit auf der Grundlage der biblischen Botschaft.“


Wenn sich darüber Einigkeit erzielen lässt, sind auch die sonstigen Fragen in Kooperation lösbar. Dazu gehören die Fortsetzung der Spendensammlung genauso, wie die Eigentumsfragen, die Übernahme der finanziellen Folgelasten und der Innenausbau.
Dabei gehen wir nur dann Verpflichtungen ein, wenn gleichberechtigte Entscheidungsfindung gesichert sein wird.
Bitte begleiten Sie ein gutes Gelingen mit Ihrem Gebet. Dafür sei Ihnen schon heute besonders gedankt.


3. Buchempfehlung

a. „Friedrich Wilhelm – Preußens Soldatenkönig“, von Wolfgang Venohr; Verlag F.A. Herbig, München, 2001 / 366 Seiten, Preis 24,90 €.
b. „Friedrich Wilhelm I.“, Leben und Leiden des Soldatenkönigs, von Hans-Joachim Neumann, mit einem Geleitwort von Prinz Louis Ferdinand von Preußen; edition q Verlags-GmbH, Berlin, 1993, ISBN 3-86124-247-8

4. Unter’m Glockenspiel

Sonntag, den 08.09.2002 veranstalten wir zum neunten Mal das jährliche Gedächtniskonzert für Prof. Otto-Becker. Es konzertieren wieder Potsdamer Künstler am Glockenspiel. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
5. Zum Schluss Meine Damen und Herren, Sie halfen, und deshalb erreichten wir sehr viel. Abermals Dank über Dank dafür. Nun brauchen wir ganz besonders ein „sich weiter füllendes Portemonnaie“. Unser Schirmherr, Minister Jörg Schönbohm, der Oberbürgermeister Matthias Platzeck und wir als Ihre dienstbaren Geister bitten Sie wieder sehr herzlich, helfen Sie auch künftig nach Ihren Kräften mit bei diesem Werk von „nationaler Bedeutung und mit internationaler Wirkung“.

Lasst uns dem Herrn ein neues Haus bauen!
Deshalb begleite uns weiterhin:
Gib, dass ich tu mit Fleiß, was mir zu tun gebühret;
wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.
Gib, dass ichs tue bald, zu der Zeit da ichs soll,
und wenn ichs tu, so gib, dass es gerate wohl!
Gott befohlen für heute; im Namen des Vorstands und unserer Geschäftsführer grüße ich Sie in preußischer Verbundenheit und bleibe stets

Ihr ergebener und dankbarer
Max Klaar
Oberstleutnant a.D.

 

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