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Die Rundbriefe der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Die Satzung der Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
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Berichte aus der Presse Die wechselhafte Geschichte der Garnisonkirche in Potsdam Die Einweihung des Glockenspiels in Iserlohn Über den Turm der Garnisonkirche. Informationen über das Glockenspiel der Garnisonkirche DieTraditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel Melodien des Potsdamer Glockenspiels als MP3 Datei zum Downloaden

Rundbriefe
Stiftung Preussisches Kulturerbe
vorm. Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel
Gemälde der Garnisonkirche
Potsdam im
Mai 2004

Meine sehr verehrten Damen und Herren!

In diesen Tagen startet die neue Potsdamer Initiative, die mit dem Ruf aus Potsdam am 15. Januar 2004 ihren Anfang nahm, die Spendensammeltätigkeit, nachdem der entsprechende Förderverein nun die Gemeinnützigkeit zuerkannt bekam.

Mit öffentlichen Erklärungen und auch brieflich bat Oberbürgermeister Jann Jakobs die Traditionsgemeinschaft (TPG) , sich dieser Initiative anzuschließen. Das tun wir nicht, weil aus unserer Sicht diese Sammlung in sofern unter falschem Segel fährt, als nun doch das Internationale Versöhnungszentrum (IVZ) in dieser preußischen Kirche untergebracht werden und arbeiten soll.

Hatte man der TPG in Besprechungen gesagt, das IVZ spiele überhaupt keine Rolle mehr, ja die Ev. Kirche sei davon selber abgerückt und wolle das Thema sang- und klanglos beerdigen, feiert es nun fröhliche Urständ.

Unsere Skepsis bleibt also berechtigt. Dem Lockruf , wir möchten doch Vertrauen haben und das Geld nun endlich verfügbar machen, erlagen wir nicht.

Was ist also los? Zunächst zur Kasse und dann wieder der Reihe nach:

 

1. Der Spendenstand beträgt jetzt schon gut 5,92 Mio. € (11,57 Mio. DM) . Auch auf diesem Weg wiederum allen, die zu diesem hervorragenden Ergebnis beitrugen, sehr herzlichen Dank.

Unser Ziel bleibt, den Turm mit rund 11 Mio. € insgesamt finanzieren zu können. Dieses Angebot und die Bedingungen dafür liegen bei der Stadt vor.

Wir sammeln dafür fleißig weiter und sind auch sicher, gebraucht zu werden. Doch dazu gleich noch Näheres.

 

2. Die Lageentwicklung

Hatte im Herbst 2001 die Kreissynode der Ev. Kirche in Potsdam dem Wiederaufbau nur des Turmes zugestimmt und dafür die vollständige Umsetzung ihres Konzeptes „The Spirit of Change – Veränderung ist möglich“ (also mit Coventry-Kreuz auf der Turmspitze) zur unabdingbaren Voraussetzung erklärt, fühlten sich nun einige Pastoren in Potsdam durch das Vorgehen Bischof Huber s und der Oberen von Stadt und Land für den Wiederaufbau der gesamten Garnisonkirche vom 15. Januar 2004 überfahren.

Immerhin gab es ja auch den Synodenbeschluss von 1993, in dem für den Kirchenkreis festgelegt worden war, dass man diese Kirche nicht wiederhaben wolle. Also verlangten sie, dass das Thema am 20. März 2004 bei der Frühjahrs-Kreissynode erneut diskutiert werden müsse. Das Ergebnis war:

a. Der gänzlich originalgetreue Wiederaufbau des Turmes der Garnisonkirche (also mit alter Wetterfahne) wurde gebilligt. (Anmerkung: Hier hatten die Kirchenvertreter dazugelernt und waren von ihren unwahren historischen Behauptungen im Kirchenkonzept zur Symbolbedeutung der alten Spitze abgerückt.)

b. Das Nagelkreuz von Coventry soll vor dem Turm an sichtbarer Stelle Platz finden. (Anmerkung: genau das oder den Altar als Standort für das Nagelkreuz hatten wir in allen Gesprächen vorgeschlagen.)

c. 2005 wird die Kreissynode entscheiden, ob auch das Kirchenschiff wiederaufgebaut werden soll.

d. Bis dahin soll Generalsuperintendent Ulrich Schulz prüfen und Vorschläge erarbeiten, ob und wie das Programm des Internationalen Versöhnungszentrums Potsdamer Garnisonkirche (IVZ) sinnvoll so weiterentwickelt werden könne, dass der Wiederaufbau des Kirchenschiffes gerechtfertigt wäre.

e. Der Wiederaufbau des Kirchenschiffes zur alleinigen Nutzung als Kirche wurde nicht befürwortet, da es in Potsdam genügend Kirchenraum gäbe.

*****

Damit war die Katze aus dem Sack und alle uns gegebenen Zusicherungen, dass das IVZ nicht mehr mit der Garnisonkirche verbunden werden würde, entpuppten sich als unwahr .

Wir hatten Ihnen zu unseren Bedenken im Rundbrief 1/04 schon mitgeteilt, dass die Satzung der neuen Fördergesellschaft für den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche e.V. in ihrem § 2 Abs. 3. bestimmt: „Der Verein fördert den historisch getreuen und vollständigen Wiederaufbau der Garnisonkirche zur Nutzung nach Maßgabe des kirchlichen Nutzungskonzeptes .“

Also wirbt die neue Potsdamer Initiative um Spenden und gibt zugleich den vollständigen Zweck dafür nicht an. Man sagt nur Garnisonkirche und sammelt zugleich für das Internationale Versöhnungszentrum , wofür die Ev. Kirche seit 2001 auch schon geworben aber kaum Spenden erhalten hatte. Wer Spenden erbittet, muss den Spendern klar sagen, worum es geht; alles andere ist unredlich .

Diese Initiative wird nur derjenige unterstützen, dem es lediglich um das steinerne Wiedererstehen eines einst so schönen Barock-Gebäudes geht.

Wer aber den Symbolgehalt der Potsdamer Garnisonkirche berücksichtigt wissen will, wozu der Symbolbruch vermieden und die Politik aus diesem Gotteshaus herausgehalten werden muss, der wird sein Geld nur dafür verfügbar machen.

Die Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel (TPG) und die Stiftung Preußisches Kulturerbe (SPK) traten stets dafür ein: Die Garnisonkirche

- wird originalgetreu rekonstruiert,

- sie dient als Kirche,

- aus der Politik herausgehalten wird.

Etwas anderes kommt für beide Organisationen nicht infrage.

Wir haben das Konzept der Ev. Kirche sehr sorgfältig gelesen. Also, Volkspädagogik zur preußisch-deutschen Geschichte aus der Sicht der evangelischen Theologie des 21. Jahrhunderts mag verfolgen, wer will, aber dazu kann er nicht die Sammlung der TPG oder Zuwendungen der SPK erwarten oder gar fordern.

TPG und SPK haben ihren Spendern immer gesagt, wofür sie eintreten und sammeln. Deshalb bleibt das Angebot der TPG an die Stadt Potsdam, wie im September 2003 bei der Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen:

„Die Traditionsgemeinschaft Potsdamer Glockenspiel e.V. (TPG) erneuert ihr Angebot, den Turm der Potsdamer Garnisonkirche als Denkmal und Symbol für das christliche Preußen sowie für seinen Erbauer, Friedrich-Wilhelm I., gänzlich originalgetreu wiederherzustellen. Er soll so genutzt werden, wie es dieser Zielsetzung entspricht.

Die TPG betrachtet den Wiederaufbau des Turmes als ersten Schritt zur Wiedererrichtung der gesamten Garnisonkirche. Alle Fragen ihrer kirchlichen Nutzung sollen im Vollzug der Fertigstellung des Kirchenschiffes entschieden werden.“

Jede Erwartung der Stadt, des Landes Brandenburg oder der Ev. Kirche an TPG und SPK, sie täten etwas anderes, hat keine Grundlage. Wir tun nur das, was wir Ihnen versprachen, etwas anderes gibt es nicht mit uns.

 

3. Maßnahmen

Es schien uns wichtig, Innenminister Jörg Schönbohm zu bestätigen, dass sich an unserem Vorgehen nichts ändert. Wir nutzten dazu ein Gespräch, dass am 26. März 2004 in Potsdam stattfand und informierten darüber, dass wir keine weiteren Kompromissvorschläge mehr unterbreiten würden. Alles, was zu sagen war, sei gesagt worden und somit bekannt. Wenn man unsere Mithilfe in Anspruch nehmen möchte, gehe es nur auf der Grundlage verbindlicher Verträge.

Innenminister Schönbohm wurde dazu folgender Forderungskatalog übergeben:

„(1) a. Die wiederaufgebaute Garnisonkirche (GK) gehört der „Stiftung Wiederaufbau Potsdamer Garnisonkirche“; nach Fertigstellung des Baus nur noch „Stiftung Potsdamer Garnisonkirche“ genannt. Diese darf sich dann nicht mehr umbenennen.

b. Der Eigentümer darf die GK nicht veräußern oder weitergeben.

c. Nutzer sind die christlichen Konfessionen einschließlich ihrer Militärseelsorge. Dazu schließt der Eigentümer mit den Nutzern Verträge, die sicherstellen , dass das Geschehen in der Garnisonkirche deren Charakter als Denkmal und Symbol des christlichen Preußens gerecht wird . (Anmerkung: Dazu gehört, Kirchenspalterisches zu unterlassen. (In Rundbriefen ab Dez 02 dargestellt.)

(2) Der Eigentümer stellt die GK für politische Veranstaltungen nicht zur Verfügung ( kein linker oder rechter „Tag von Potsdam“).

(3) Die GK wird im Äußeren und Inneren originalgetreu rekonstruiert. Der Eigentümer darf die GK später nicht verändern.

(4) In der GK werden keine Institutionen untergebracht (Büros, Geschäftsräume etc.).

(5) Die GK wird Grablege für König Friedrich-Wilhelm I. von Preußen.

(6) Das Glockenspiel wird um acht Glocken erweitert; sein Stundenlauf wird originalgetreu erhalten. Sonderspiele zu besonderen Anlässen bleiben selbstverständlich möglich. Der Eigentümer lässt Wartungs- und Reparaturarbeiten jederzeit zu.

(7) Außenanlagen, Außen- und Innengestaltung haben dem christlichen Charakter und Symbolgehalt der Garnisonkirche zu entsprechen.

(8) Verwirkklausel (regelt bei Zuwiderhandlung Geldrückzahlung der von der TPG oder SPK geleisteten Beiträge).

Bemerkungen

Der Eigentümer (Stiftung Wiederaufbau GK) ist dabei Vertragspartner der TPG. So vermeidet die Ev. Kirche den bisher von ihr abgelehnten bilateralen Vertragsschluss mit der TPG.

Der Eigentümer schließt mit den jeweiligen Nutzern der GK entsprechende Nutzungsverträge.

Ohne rechtsverbindliche Klärung zu o.a. Punkten beteiligen sich TPG/SPK nicht an dem Wiederaufbauvorhaben.“

Herr Schönbohm nahm das zur Kenntnis. Er wird seinerseits nochmals Gespräche mit den Beteiligten führen, um Klarheit über die wirklichen Absichten der Ev. Kirche zu erlangen. Auch er sei bisher davon ausgegangen, dass das IVZ nicht mehr mit der Garnisonkirche verbunden werden würde.

Das Ergebnis dieser Gespräche bleibt abzuwarten. Wir werden dann vernehmen, wie sich für den Schirmherren die Dinge weiter darstellen und uns daran orientieren.

 

4. Die Grundstücksfrage

Sie wissen, dass die ARAG Eigentümer des Rechenzentrums-Gebäudes ist, das auch den größten Teil der Garnisonkirchenfläche bedeckt.

Die Stadt Potsdam versucht seit längerem, der ARAG im Tausch andere Immobilien anzubieten, um das Garnisonkirchengelände freizubekommen. Wie wir erfuhren, gab es dazu bisher keine Einigung.

Eine Nachfrage bei dem Zuständigen der ARAG ergab, dass dies zutrifft.

Wir erfuhren auch, dass die ARAG das ganze Objekt zu verkaufen bereit ist. Wenn nicht an Potsdam, dann an einen anderen Interessenten.

Also darf man gespannt sein, wie Potsdam diese Dinge lösen wird. Aber der verkündete Baubeginn am 14. April 2005 ist wohl fraglich, wenn die ARAG nicht abgefunden werden kann. Zum Kauf haben Stadt und Land einfach kein Geld.

 

5. Schlussfolgerungen für die TPG

Die TPG ist aus den Versprechungen entlassen, die sie Oberbürgermeister Dr. Horst Gramlich 1990 mit Handschlag hatte geben müssen. Das waren:

- TPG finanziert den Bau durch Spendensammlung, ohne dass dafür auf Potsdam Unkosten zukommen.

- TPG ist für die Bauorganisation verantwortlich (was auch die Personalkosten der Organisation wie bei der Frauenkirche bedeutet hätte) und hält auch darin die Stadt von Unkosten frei.

- die Stiftung Preußisches Kulturerbe übernimmt die Unterhaltungskosten für die neu erstandene Garnisonkirche.

Das heißt also, TPG/SPK sind großer, schwerer Lasten ledig und nunmehr in der glücklichen Lage, Ihre gesamten Spenden ausschließlich für den Bau einsetzen zu können. Um Personal, Abriss, Baureifmachung, Organisation, Architekt, Bauleitung etc. werden sich Stadt, Land und Kirche nun selbst bemühen und die Mittel dafür aufbringen müssen.

Das Echo auf den Ruf aus Potsdam vom 15. Januar 2004 bleibt abzuwarten. Bisher scheint es nicht so zu sein, dass Gebefreudige der Stadt die Haustür einrennen würden, um wesentliche Beiträge zu übergeben.

Auch das Land Brandenburg lehnte öffentlich ab, Geld zur Verfügung zu stellen, wie es Sachsen für die Frauenkirche getan hatte. Die Stadt Potsdam erklärte ebenso, dass finanzielle Beiträge von ihr nicht zu erwarten seien. Beide, Stadt und Land, haben auch dafür schlicht kein Geld verfügbar, obwohl sie sich am 15.01.2004 als Stiftungsgeber erklärt hatten.

Sollten die „neuen Partner“ der Stadt Potsdam und der Ev. Kirche die nötigen Finanzen nicht zusammenbringen, ist die TPG eine attraktive Braut ; dann steigt sicherlich auch die Bereitschaft zum Vertragsschluss über die Punkte, die für uns unabdingbar sind, damit das Geschehen in der Kirche der Symbolbedeutung dieses Gotteshauses gerecht wird ( gerade um Preußen willen! ).

Seien Sie versichert, dass wir geduldig abwarten können und da nicht nachgeben werden. Wir gaben allen Spendern ein Versprechen, das wir halten werden – so verstehen wir jedenfalls „Üb´ immer Treu' und Redlichkeit“.

Wir wollen dann Beiträge zu konkreten Rechnungen beisteuern, wenn deren Prüfung ergab, dass sie ehrlich zustande kamen und die Leistungen ordnungsgemäß erbracht worden sind. Davor allerdings steht die schon genannte Vertragsregelung, zu der die Beteiligten schon bereit sein müssen.

Wir bleiben also sehr optimistisch, dass man uns brauchen wird. Bis dahin sammeln wir fleißig in dem Bewusstsein weiter, dass eine gut gefüllte Baukasse Entgegenkommen fördert.

 

6. Wenn alle Stricke reißen

Nun erreichten uns auch besorgte Fragen, was denn mit dem Geld geschieht wenn keine Einigung zustande kommen sollte.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, jede Mark, jeder EURO, die/den Sie uns seit 1991 nach der Einweihung des Glockenspiels in Potsdam gaben, ist noch da. Wenn undurchsetzbar sein sollte, die Garnisonkirche als Denkmal und Symbol für das christliche Preußen wiedererstehen zu lassen (was wir, wie gesagt gar nicht glauben, weil man uns brauchen wird), dann werde ich vor Sie treten und den Offenbarungseid leisten.

Sie werden Gelegenheit haben zu entscheiden , was dann mit Ihrem Geld geschieht. Vorschläge dazu machen wir dann, wenn es so weit kommen sollte; gegenwärtig gibt es überhaupt keinen Grund , den schlimmsten Fall anzunehmen .

Oberbürgermeister Jann Jakobs habe ich jedenfalls im vergangenen Jahr im persönlichen Gespräch erläutert, welche Fragen uns erreichten und wie irritierend das Rumeiern auf viele aus unserem Kreis wirkt.

Herr Jakobs trug kürzlich in Bonn, Potsdams Patenstadt, Gedanken zu Potsdams Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt vor. Dabei erwähnte er, wie sehr er hoffe, dass die TPG doch mitmachen werde. Er weiß, dass wir mitmachen, wenn die Konditionen stimmen. Sein Wort: „Wir finden eine Lösung!“ steht ja noch.

Also, keine Sorge, wir können weitersammeln und tun das gerne – nicht für Personen sondern für Preußen, um auf diese Weise zeitlos Gültiges wecken und nutzen zu helfen, dessen unser Land auf seinem Weg zur inneren Einheit aber auch im zusammen-findenden Europa bedarf.

Sie haben es mit Ihren Spenden in der Hand, das zu fördern; darüber ließen wir nie ein Zweifel aufkommen.

 

7. Presse

Wir wurden aus Ihrem Kreis zu Pressemeldungen angeschrieben, in denen Oberbürgermeister Jakobs Äußerungen einer der höchstgestellten Persönlichkeiten Deutschlands als Spender öffentlich genannt hatte, um Stimmung gegen die Weigerung der TPG zu machen, das IVZ mitzubauen.

Zuvor hatte man dies auch schon mit einem anderen, äußerst großzügigen Spender getan. Wir erhielten die Anregung, dagegen vorzugehen.

Meine Damen und Herren, das ist nicht unser Stil. An diesem würdelosen Spiel werden wir uns nicht beteiligen.

Wer uns Geld zur Verfügung stellt, weiß, wofür er gibt. Er hat Anspruch darauf, bei Auseinandersetzungen nicht öffentlich instrumentalisiert zu werden.

Wer aber glaubt, die TPG auf diese Weise gefügig machen zu können, irrt sich.

*****

8. Unter'm Glockenspiel

findet am ersten Sonntag im September,
am 05.09.2004, 11.30-12.30 Uhr
zum 11. Mal das

Prof.-Otto-Becker-Gedächtniskonzert

statt.

Im Oktober dieses Jahres jährt sich der Todestag dieses begnadeten Glockenisten und Kantororganisten der Garnisonkirche zum 50. Mal. Es gilt, bei unserem Konzert seiner besonders zu gedenken.

Er konnte in dieser Kirche und von deren Turm herab mit Musik Freude bringen und verstand, Menschen dafür zu begeistern. Wir wollen ihm darin nacheifern.

Bitte tragen Sie dieses Datum ein. Zuvor nehmen wir um 10.00 Uhr am Gottesdienst in der Nikolai-Kirche teil. „Kommet zu Hauf, ...“

*****

Immer wieder erreichen uns Ihre Zuschriften und Anrufe, fest zu bleiben. Ja, das werden wir.

Deshalb stärkt uns tröstend als unser Arbeitsmotto im Ehrenamt , was manchem der Potsdamer Akteure gar nicht klar zu sein scheint, wie öffentliche „Meinungsäußerungen“ zum Vorgehen der TPG erkennen lassen:

 

Gib, dass ich tu` mit Fleiß, was mir zu tun gebühret;

wozu mich Dein Befehl in meinem Stande führet.

Gib, dass ich`s tue bald, zu der Zeit da ich`s soll,

und wenn ich`s tu`, so gib, dass es gerate wohl!

 

Gott befohlen für heute; wir sechs aus Geschäftsführung und Vorstand grüßen Sie wieder in preußischer Verbundenheit.

Ich bleibe Ihr ergebener und dankbarer


Max Klaar

Oberstleutnant a.D.


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